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Er schoss die DEG einst zur Meisterschaft | 01.09.2020 | 08:00 Uhr

„Der ganze Verein soll von mir profitieren“: Ex-Profi Doucet hat beim ESV Waldkirchen Großes vor

von Michael Duschl


Hand drauf: Ex-Profi Benoit Doucet (rechts) mit den Crocodiles-Verantwortlichen (von links) Matthias Worlitschek (1. Vorsitzender), Walter Moser (2. Vorsitzender) und Matthias Nickolmann (sportlicher Leiter) auf die gemeinsame Arbeit beim ESV Waldkirchen. −Foto: Privat

Hand drauf: Ex-Profi Benoit Doucet (rechts) mit den Crocodiles-Verantwortlichen (von links) Matthias Worlitschek (1. Vorsitzender), Walter Moser (2. Vorsitzender) und Matthias Nickolmann (sportlicher Leiter) auf die gemeinsame Arbeit beim ESV Waldkirchen. −Foto: Privat

Ex-Eishockey-Nationalspieler Ben Doucet (57) erklärt im Interview seine neue Aufgabe als Trainer beim Landesligisten ESV Waldkirchen.

Seit ihrer Zeit bei den Fischtowns Bremerhaven haben Sie keine Mannschaft mehr trainiert und mehrere Anfragen abgelehnt. Was macht die Aufgabe in Waldkirchen für Sie nun so reizvoll?
Benoit Doucet: Das Konzept von Matthias Nickolmann mit überwiegend jungen, deutschen Spielern hat mich begeistert. Viele Vereine geben Talenten keine Verantwortung und parken sie in der vierten Reihe. Sie sitzen dann meistens auf der Bank und die Älteren spielen. Ich möchte gerne mit jungen deutschen Spielern arbeiten, die lernen wollen. Diese Möglichkeit sehe ich in Waldkirchen.

Der größte Tag im Leben des Eishockeyprofis Benoit Doucet. Am 28. März 1993 erzielt er im Finale um die Deutsche Meisterschaft zwischen Düsseldorf und Köln in der Verlängerung den Siegtreffer und darf im zweiten Jahr in Folge den Pokal stemmen. −Foto: Horstmüller

Der größte Tag im Leben des Eishockeyprofis Benoit Doucet. Am 28. März 1993 erzielt er im Finale um die Deutsche Meisterschaft zwischen Düsseldorf und Köln in der Verlängerung den Siegtreffer und darf im zweiten Jahr in Folge den Pokal stemmen. −Foto: Horstmüller

Vergangene Saison mussten die Crocodiles gegen den Abstieg in der Landesliga spielen. Sie haben mit der Mannschaft sicherlich andere Ziele, oder?
Doucet: Ja, wir wollen die Playoffs erreichen, aber wir dürfen nicht vergessen: Wir leben in der Corona-Zeit und alle Ligen, inklusive der DEL, stehen vor einem Rätsel. Wir wissen nicht, ob es Playoffs geben wird. Sollte es aber so sein, dann wollen wir uns qualifizieren und ein besseres Ergebnis als letztes Jahr erzielen. Unser großes Ziel ist es, ein junges Team aufzubauen, dass gut genug ist für eine andere Liga. Das wird eine gewisse Zeit dauern. Wir wissen nicht, wie lange es sein wird, weil dahinter ein völlig neues Konzept steht. Es ist meine Aufgabe, das umzusetzen und diese Herausforderung will ich annehmen.

Wie gut kennen Sie die Spieler denn schon?
Doucet: Mit 80 Prozent der Spieler konnte ich bereits Einzelgespräche führen. Da konnte ich genügend Notizen machen für die nächsten Arbeitsschritte. Ich war sehr, sehr begeistert und überrascht, wie fit diese Jungs sind. Trotzdem hat jeder einen Fitnessplan von mir bekommen, weil ich erwarte, dass sie zum ersten Training auf dem Eis im September topfit kommen. Ich will nicht die ersten Einheiten an Ausdauer und Kraft arbeiten.

Beschreiben Sie doch bitte, wie Sie sich erfolgreiches Eishockey in der Landesliga vorstellen.
Doucet: Das kann ich doch nicht verraten, sonst weiß die ganze Liga Bescheid. (lacht) Jeder, der mich als Spieler oder Trainer kennt, weiß: Ich bin kein Freund von defensiver Spielweise, ich will angreifen und die Spieler müssen in der Lage sein, 60 Minuten sehr, sehr hohes Tempo zu gehen. Die Jungs sollen Spaß haben und die Zuschauer attraktives Eishockey sehen – denn dafür zahlen die Fans und es ist meine Aufgabe, den Spielern ein schnelles Spiel zu lernen.

Haben Sie ihren neuen Arbeitsplatz am Karoli bereits gesehen?
Doucet: Bisher habe ich die Eishalle nur auf Fotos gesehen. Das liegt aber an Corona, denn sie war lange gesperrt. Seit zwei Monaten bin ich fast jede Woche einmal in Waldkirchen. Herr Nickolmann und ich telefonieren jeden Tag und einmal pro Woche treffen wir uns, um Punkt für Punkt zu besprechen. Unser Austausch klappt bislang super. Ich hab Erfahrung aus 20 Jahren Profi-Eishockey und er ist ein erfahrener Geschäftsmann. Wenn es ums Budget geht, dann weiß er immer Bescheid. Es ist auch gar nicht verkehrt, dass er als Manager im Sport kein Profi ist, er kennt deshalb oft einen anderen Weg zum Erfolg und leistet hervorragende Arbeit.

Wie ist denn der ESV Waldkirchen strukturell aufgestellt in ihren Augen?
Doucet: Dazu kann ich noch nicht viel sagen. Aber der ganze Verein soll von mir und meiner Erfahrung profitieren. Ich freu mich, wenn sich Trainer der Nachwuchsmannschaften für meine Arbeit interessieren. Ich werde mit ihnen sprechen und will ihnen helfen und auch mal mit den Kindern auf dem Eis stehen.

Wie Benoit Doucet auf seine bewegte Karriere zurückblickt, lesen Sie am Dienstag, 1. September, im Sportteil Ihrer Heimatzeitung und kostenlos nach kurzer Anmeldung am Online-Kiosk.

Was Benoit Doucet (57) anpackt, gelingt in der Regel: Der gebürtige Kanadier ist drei Mal Deutscher Meister im Eishockey mit der Düsseldorfer EG geworden. Rund 20 Jahre lang hielt sich Doucet im Profigeschäft, spielte jahrelang in der deutschen Nationalmannschaft – nun kehrt der 57-Jährige, der in Düsseldorf als Legende verehrt wird und inzwischen in Landshut lebt, an die Basis seines Lieblingssports zurück: Doucet wird Trainer beim Landesligisten ESV Waldkirchen. Die Heimatzeitung hat sich mit ihm über seine neue Aufgabe am Karoli und seine Vergangenheit als Spieler unterhalten.

Herr Doucet, seit Ihrer Zeit bei den Fischtowns Bremerhaven haben Sie keine Mannschaft mehr trainiert und mehrere Anfragen abgelehnt. Was macht die Aufgabe in Waldkirchen für Sie nun so reizvoll?
Benoit Doucet: Das Konzept von Matthias Nickolmann mit überwiegend jungen, deutschen Spielern hat mich begeistert. Viele Vereine geben Talenten keine Verantwortung und parken sie in der vierten Reihe. Sie sitzen dann meistens auf der Bank und die Älteren spielen. Ich möchte gerne mit jungen deutschen Spielern arbeiten, die lernen wollen. Diese Möglichkeit sehe ich in Waldkirchen.

Vergangene Saison mussten die Crocodiles in der Landesliga gegen den Abstiegspielen. Sie haben mit der Mannschaft sicherlich andere Ziele, oder?
Doucet: Ja, wir wollen die Playoffs erreichen, aber wir dürfen nicht vergessen: Wir leben in der Corona-Zeit und alle Ligen, inklusive der DEL, stehen vor einem Rätsel. Wir wissen nicht, ob es Playoffs geben wird. Sollte es aber so sein, dann wollen wir uns qualifizieren und ein besseres Ergebnis als letztes Jahr erzielen. Unser großes Ziel ist es, ein junges Team aufzubauen, dass gut genug ist für eine andere Liga. Das wird eine gewisse Zeit dauern. Wir wissen nicht, wie lange es sein wird, weil dahinter ein völlig neues Konzept steht. Es ist meine Aufgabe, das umzusetzen und diese Herausforderung will ich annehmen.

Lassen Sie uns noch ein bisschen über Ihre Person und Ihre Karriere sprechen.
Doucet: Gerne. Was möchten Sie denn wissen?

Wie es Sie nach Landshut verschlagen hat, wo Sie seit einigen Jahren leben?
Doucet: Ich habe Anfang der 90er beim EVL gespielt und obwohl es nur eine Saison war, viele gute Freunde in der Stadt gefunden. Nach der Entlassung in Bremerhaven (2016, Anm.d.Red.) wollte ich dort einfach weg. Ich mochte Landshut und in Düsseldorf hatten wir lange genug gelebt, darum ging es nach Niederbayern. Und das war eine gute Entscheidung.

Gehen Sie zu Spielen des EVL?
Doucet: In den vergangenen Jahren habe ich fast jedes Heimspiel gesehen in der Oberliga und der DEL2. Manchmal habe ich gute Sachen gesehen, oft aber auch schlimme Fehler (lacht).

Bessere Erinnerungen haben Sie bestimmt an ihre Zeit bei der Düsseldorfer EG. Drei Mal sind Sie Deutscher Meister geworden in den 90er Jahren.
Doucet: Damals haben die Düsseldorfer für Eishockey gelebt und Fußball mit der Fortuna war nicht so interessant. Die ganze Stadt hat mit dieser wirklich tollen Mannschaft gefiebert. Im Finale 1993 war das Stadion so voll, dass wir vom Eis aus keine Treppe mehr gesehen haben. Und dann geht das fünfte und letzte Spiel gegen Köln in die Verlängerung.

Und Sie schießen das entscheidende Tor zur Meisterschaft. Ihr Trainer Hans Zach stürmte jubelnd und schreiend auf das Eis, wie man in Internetvideos von damals sehen kann.
Doucet: Dieser Sieg im Lokalderby wird für die DEG und für mich immer etwas Besonderes sein. So etwas kann normal nicht passieren. Das war die beste Zeit und es gibt sehr viele Erinnerungen. Wir hatten eine sehr starke Mannschaft, viel Talent und ein paar ehemalige NHL-Spieler. Aber wir waren nur so gut, weil wir immer eine super Stimmung in der Kabine hatten.

Sie haben auch in der deutschen Nationalmannschaft gespielt und an drei Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen 1994 teilgenommen.
Doucet: Leider hat es nie zu einer Medaille gereicht, auch wenn wir eine tolle Mannschaft waren und gut gespielt haben. Beim World Cup of Hockey 1996 haben wir die Tschechen – mit Jaromir Jagr – 7:1 geschlagen. Dann mussten wir gegen Kanada und Wayne Gretzky antreten. Alle haben gesagt, da kriegt ihr eine Klatsche. Und wir haben nur 1:4 verloren, gegen die beste Mannschaft von Kanada. Das war ein Riesenerfolg, aber viele Leute haben das leider schnell vergessen. Mit dem heutigen Eishockey ist das alles aber nicht mehr zu vergleichen, es ist jetzt viel, viel schneller.

Was halten Sie denn von den Straubing Tigers. Die haben vielleicht gerade ihre beste Saison der Vereinsgeschichte gespielt. Könnten die Tigers auch mal Deutscher Meister werden?
Doucet: Letztes Jahr hätten sie die beste Chance gehabt. Es gab mit München, Mannheim und Straubing drei starke Mannschaften und ich bin mir sicher, dass sie es ins Halbfinale geschafft hätten. Ich bin traurig wegen der Absage der Playoffs. Ich hätte diese Mannschaft so gerne in den Playoffs gesehen. Ich hoffe, sie können nochmal eine ähnliche Leistung zeigen. Aber die anderen großen Vereine wie Berlin oder Köln, die haben Straubing gesehen und werden nicht länger schlafen. Und die haben finanziell andere Möglichkeiten.

Interview: Michael Duschl.

Quelle( PNP)

Früher Passau und Deggendorf, jetzt Waldkirchen:

Talent vom ERC Ingolstadt verstärkt die Crocodiles


Planen weiter am Kader der Karoli-Krokodile: Trainer Benoit Doucet (links) und der sportliche Leiter Matthias Nickolmann (Mitte). −Foto: Erwin Martens

Planen weiter am Kader der Karoli-Krokodile: Trainer Benoit Doucet (links) und der sportliche Leiter Matthias Nickolmann (Mitte). −Foto: Erwin Martens

Eishockey-Landesligist ESV Waldkirchen hat einen weiteren Spieler verpflichtet, wie der sportliche Leiter Matthias Nickolmann bestätigt: Dominik Kirjak (20) wechselt von der U20 des Erstligisten ERC Ingolstadt zu den Crocodiles und ist nach Laurens Ober (Linz), Thomas Vezina (aus Kanada), Daniel Huber (ERC Regen), Andreas Resch (EHF Passau) und Matthias Huber (ESC Vilshofen) der sechste Neuzugang für die im Oktober beginnende Saison.

Kirjak sei „einer der Ersten“ gewesen, den Nickolmann im Sinn hatte, als er begann den Kader zu planen. Er ist Stürmer, Linksschütze und im niederbayerischen Eishockey bereits ein Begriff. Laut der Eishockey-Plattform „eliteprospects“ stand er als Jugendlicher bereits für die EHF Passau, den Deggendorfer SC und den EV Landshut auf dem Eis. 2018 wechselte er zum ERC Ingolstadt für dessen U20 er in 66 DNL2-Spielen neun Treffer erzielte und 15 Tore vorbereitete. Nun die Rückkehr nach Niederbayern: „Er möchte es in die Oberliga schaffen und kann bei uns in der Landesliga ein Ausrufezeichen setzen“, sagt Crocodiles-Manager Nickolmann zum Neuzugang.

Junge Spieler, die mit guten Leistungen für den ESV Waldkirchen auf Verein und sich persönlich aufmerksam machen wollen, sind ein Teil des neuen Waldkirchner Konzepts im Eishockey. „Jetzt ist es die Aufgabe des Trainers ein Topteam zu formen. Ich bin überzeugt, dass Benoit Doucet den Jungs ganz viel mitgibt und sie weiter bringt.“

Offensiv wie defensiv sei man bei der Kaderplanung fast am Ziel. Mit Lukas Daschinger, Tim Hirtreiter, Manuel Fastenmeier, Niklas Mayrhauser habe man vier gestandene Verteidiger. Außerdem soll ein Trio – Ingo Schwarz, Dominik Duschl und Johannes Holzfurtner – mehr Verantwortung bekommen. Noch trainieren die Puckjäger individuell. Am 12. September steht ein Fitnesstest an, eine Woche später geht es ins Trainingslager. Der Ligastart ist für 16. Oktober vorgesehen.

(Quelle Heimatsport )


Talent aus Kanada schlägt am Karoli auf

ESV Waldkirchen präsentiert zwei weitere Neuzugänge

Vor zwei Jahren sollte er schon verpflichtet werden, nun konnten Matthias Nickolmann (links, sportlicher Leiter) und Vereinschef Matthias Worlitschek Daniel Huber am Karoli begrüßen. Gemeinsam halt das Trio ein Trikot der Starbulls Rosenheim in der Hand. Der Oberligist ist Testspielgegner am 7. Oktober in der Karoli-Eishalle. −Foto: privat
Vor zwei Jahren sollte er schon verpflichtet werden, nun konnten Matthias Nickolmann (links, sportlicher Leiter) und Vereinschef Matthias Worlitschek Daniel Huber am Karoli begrüßen. Gemeinsam halt das Trio ein Trikot der Starbulls Rosenheim in der Hand. Der Oberligist ist Testspielgegner am 7. Oktober in der Karoli-Eishalle. −Foto: privat

Einmal mehr für Aufsehen sorgen die Planungen des Eishockey-Landesligisten ESV Waldkirchen. Der neue sportliche Leiter Matthias Nickolmann hat zwei weitere Spieler verpflichtet, wie er gestern der Heimatzeitung erzählte. Neben Daniel Huber (31) vom Bezirksligisten ERC Regen kommt ein Talent aus Kanada an den Karoli: Thomas Vézina (20) will sich über die Station Waldkirchen im deutschen Eishockey einen Namen machen.

Mittlerweile dürfte es in allen Ecken Bayerns angekommen sein: Die Crocodiles haben in der Saison 20/21 viel vor und der neue Trainer Benoit Doucet – dreimaliger DEL-Champion – lässt im Interview mit Eishockey News anklingen, dass er am liebsten jedes Spiel gewinnt, sagte der 57-Jährige. Erstes Ziel ist, die Abstiegsrunde – wie im Vorjahr – zu vermeiden und in die Playoffs einzuziehen. „Was darüber hinaus möglich ist, werden wir sehen“, sagt Nickolmann. Vézina passe perfekt ins System. Der 1,73 Meter große Stürmer sei extrem „quirlig, läuferisch wie technisch eins A“ und: „Benoit ist total überzeugt von ihm“, berichtete Nickolmann. Doucet kenne den Vater des 20-Jährigen, der ebenfalls ein guter Eishockeyspieler war. Für Vézina könne der ESV Waldkirchen ein Sprungbrett in höhere Ligen werden, vermutet Nickolmann. Zunächst muss er sich freilich fern der Heimat zurechtfinden und im deutschen Eishockey die Erwartungen erfüllen.

Jan Bojer bleibt – neue Eiszeit fürs TrainingBereits festgespielt auf bayerischem Eis hat sich dagegen Daniel Huber. Der 31-Jährige lief jahrelang im Trikot des Bayernligisten EHF Passau auf, zuletzt stürmte er zwei Spielzeiten für die Regener Red Dragons. Huber wäre beinahe bereits vor zwei Jahren nach Waldkirchen gewechselt, damals kam eine Verpflichtung nicht zustande, nun passt es für beide Seiten. Außerdem ist eine von zwei geplanten Kontingentstellen bereits besetzt: Jan Bojer wird weiterhin für die Crocodiles auf Torejagd gehen. Der 31-Jährige, der in der zurückliegenden Saison 36 Scorerpunkte sammelte, wird voraussichtlich der einzige Tscheche im Team sein. „Wir können die Liga rocken“, sagt Nickolmann erwartungsvoll und im Hinblick auf kritische Stimmen, die er in Internetforen vernommen hat. „Der Kader ist noch nicht gut genug“, sei dort zu lesen gewesen. Der sportliche Leiter ist jedoch überzeugt: Schon jetzt habe man die Qualität und Quantität um die Playoff-Ränge mitzuspielen.

Dazu gehört mehr als die Kaderplanung, betont Nickolmann. Man habe in den vergangenen Wochen bei der Stadt vorgesprochen, um veränderte Eiszeiten in der Karoli-Halle zu bekommen. Nachdem man sich mit den Eisstockschützen einigte, kann der ESV künftig statt Montag- am Dienstagabend sein erstes Training durchführen. „Das war für uns ein wichtiger Schritt, weil wir dadurch noch professioneller arbeiten können“, merkt Nickolmann an, der in diesem Zusammenhang dem 2. Bürgermeister der Stadt, Christian Zarda, dankt: „Er hat sich sehr für uns eingesetzt.“ Unverändert bleibt dagegen die zweite Einheit der Woche (Mittwoch).

Vor einer Woche haben sich die Spieler und ihr neuer Trainer erstmals getroffen und dabei wurden individuelle Trainingspläne verteilt. „Alle sind jetzt fleißig am Trainieren“, sagt Nickolmann. Am 12. September sollen Coach Doucet und das Team erstmals gemeinsam auf dem Eis stehen. Ab Oktober gibt es dann Eis in Waldkirchen. Pünktlich zum ersten Testspiel (7. Oktober gegen Oberligist Rosenheim).− midÜbrigens ist inzwischen auch der Vorverkauf von Dauerkarten und Tickets für das Duell mit den Starbulls angelaufen.

Wegen der Hygienmaßnahmen gibt es die Karten nur im Vorverkauf für  7,00 € und 80 € für die Dauerkarten inkl. aller Pflichtspiele.                                                                                   Unsere Bankverbindung lautet: ESV Waldkirchen, Raiffeisenbank Am Goldenen Steig,       IBAN: DE63 7406 1101 0001 883860 BIC: GENODEF1RGS                                                                Verwendungzweck: Vorname und Nachname, Geb. Datum,                                                         Die Karten gibt es nach Vorzeigen des Ausweises an der Kasse. 

Quelle (PNP Plus)


Crocodiles schnappen sich Goalie Andreas Resch

Eishockey: 22-Jähriger von den Black Hawks verpflichtet – Comeback von Dominik Barz – Testspiel gegen Oberligist Rosenheim

Waldkirchen. Neues Logo, neuer Torhüter und ein attraktiver Testspielgegner: Die neue Führung des Eishockey-Landesligisten werkelt weiterhin fleißig für den Neuanfang im Herbst dieses Jahres. Wie der neue sportliche Leiter Matthias Nickolmann mitteilt, wechselt Goalie Andreas Resch (22) vom künftigen Oberligisten EHF Passau an den Karoli.

Goalie mit Bayernliga-Erfahrung: Andreas Resch, ein künftiges "Krokodil". −Foto: stock4press
Goalie mit Bayernliga-Erfahrung: Andreas Resch, ein künftiges „Krokodil“. −Foto: stock4press

Seit 2017 stand Resch bei den Black Hawks in Landes- und Bayernliga zwischen den Pfosten. Allerdings nicht so oft wie gewünscht, denn an der Nummer 1 Clemens Ritschel kam der gebürtige Vilshofener nicht vorbei. „Bei uns wird er sicherlich mehr Eiszeiten bekommen als in Passau“, vermutet Nickolmann. Damit sind die Waldkirchner nun mit drei Torhütern ausgestattet und der Kaderplaner kann hinter diese Position einen Haken setzen, weil neben Resch mit Matthias Huber (19) vom ESC Vilshofen und dem bisherigen Keeper Christoph Vierlinger (25) drei Männer um den Platz im Tor „streiten“. Tobias Lienig dagegen verabschiedet sich, Ziel unbekannt.

Neben der Verkündigung des dritten Neuzugangs (Resch) vermeldet Matthias Nickolmann eine Reihe Vertragsverlängerungen. So bleiben unter anderem die Verteidiger Tim Hirtreiter, Dominik Duschl oder die Gebrüder Fastenmeier. Außerdem – und das ist durchaus eine Überraschung: Dominik Barz kehrt zurück auf das Eis. Der 34-Jährige hatte sich im Laufe der zurückliegenden Saison aus privaten und beruflichen Gründen zurückgezogen, möchte aber laut Nickolmann im neuen Team nicht fehlen. „Er hat wieder Lust, voll dabei zu sein. Das finde ich genial“, frohlockt der sportliche Leiter.

Damit sind die Planungen am Team lange nicht abgeschlossen. Zwei weitere Neuzugänge will Nickolmann nächste Woche bekanntgeben. Die Crocodiles möchten vorerst nicht alle Kaderplätze besetzen, da sich im Laufe des Jahres mutmaßlich noch etwas ergeben werde. „Wir wollen flexibel sein“, der ein oder andere externe Spieler habe angefragt und würde gerne unter dem früheren DEL-Spieler und künftigen Coach Benoit Doucet (57) spielen, verrät der sportliche Leiter.

Unabhängig davon hat sich der Verein entschlossen, die Verträge mit ausländischen Spielern nicht zu verlängern. So werden Vladimir Skoda, Robert Vavroch & Co. künftig nicht mehr im gelben oder grünen Trikot des ESV auflaufen. „Wir bedanken uns für die Unterstützung und lange, gemeinsame Zeit“, sagt Nickolmann zum Paradigmenwechsel. Lediglich mit einem Tschechen (Jan Bojer) stehen er und Walter Moser noch in Kontakt.

Am 24. Juli werden die Spieler zu einem ersten Treffen am Golfplatz zusammenkommen, wo sie der Trainer Doucet mit Trainingsplänen versorgen will. Schlussendlich, so die Vorstellung der neuen Vereinsführung, sollen drei komplette Reihen im Herbst den Angriff auf die etablierten Landesligisten aufnehmen. „Wir wollen uns weiterhin punktuell verstärken und Ben wird jeden Spieler weiterbringen“, betont Nickolmann, der überdies auch erste Reaktionen von den Fans der Crocodiles erhalten hat.

Sowohl vonseiten der Sponsoren als auch der Anhänger seien „wahnsinnig positive Rückmeldungen“ zu vernehmen. Auch für das neue Logo, das ab sofort den „Verein mit Biss“ repräsentiert. Die Verantwortlichen um Vorstand Matthias Worlitschek arbeiten am Aufbau „sauberer Strukturen“ für die Zukunft und wollen Spieler wie Zuschauer in die Karoli-Eishalle locken. Unter anderem mit bemerkenswerten Testspielgegnern. So wird Oberligist Starbulls Rosenheim am 7. Oktober zu einem Vorbereitungsspiel nach Waldkirchen kommen. „Eigentlich fahren die Starbulls nicht zum Testen zu einem Landesligisten, aber ich kenne Vorstand Marcus Thaller lange und konnte ihn überzeugen zu einem schönen Event nach Waldkirchen zu kommen“, sagt Nickolmann, der angibt, dass es für dieses Vorbereitungsspiel bald Tickets im Vorverkauf geben wird.

Geplanter Saisonstart ist 16. Oktober, sofern es die Beschränkungen um das Coronavirus zulassen. „Wir bereiten uns auf dieses Datum vor, und wenn es dann vielleicht etwas später wird, dann haben wir weitere Trainingszeiten“, kommentiert Nickolmann gelassen. Mit Eiszeiten in Deggendorf, Straubing und Passau wolle man dem künftigen Kader und neuen Trainer möglichst gute Bedingungen bieten.

Korrektur: Am 27. Mai hatten wir erstmals über die neue Vereinsspitze beim ESV Waldkirchen berichtet und dabei fälscherweise erwähnt, dass der sportliche Leiter Matthias Nickolmann eine Eishockey-Vergangenheit in Landshut hat. Das ist falsch. Richtig muss es heißen, dass der neue Vereinschef Matthias Worlitschek früher für den EV Landshut als Schiedsrichter Spiele leitete.

Quelle ( PNP)



 

 


Dreimaliger Deutscher Meister übernimmt am Karoli

Eishockey: Benoit Doucet (57) wird Trainer des ESV Waldkirchen – Neue Vereinsführung per Briefwahl bestimmt

Düsseldorfer Eishockey-Legende und bald in Waldkirchen an der Bande: Benoit Doucet (57), zuletzt Trainer in Bremerhaven, wird Trainer bei den Crocodiles. −Fotos: Imago Images (2), Privat
Düsseldorfer Eishockey-Legende und bald in Waldkirchen an der Bande: Benoit Doucet (57), zuletzt Trainer in Bremerhaven, wird Trainer bei den Crocodiles. −Fotos: Imago Images (2), Privat

Waldkirchen. Sie legen los: Der Eishockey-Landesligist ESV Waldkirchen hat eine neue Führung und die sorgt gleich für einen Paukenschlag: Mit Benoit Doucet (57) wird ein dreifacher Deutscher Meister Trainer der Karoli-Krokodile. Das bestätigte Matthias Nickolmann, der neue sportliche Leiter, gestern gegenüber der PNP. Der 38-Jährige kennt den Deutsch-Kanadier, der in Landshut lebt, lange und überzeugte seinen Vertrauten vom neuen Waldkirchner Konzept.

Es soll sich einiges ändern beim ESV Waldkirchen und die neue Vorstandschaft um den Vorsitzenden Matthias Worlitschek (46) hat ehrgeizige Ziele. Das war schon vor der offiziellen Wahl und Ablösung von Edi Krutsch zu hören. Das bestätigen die ersten Gespräche mit den künftigen Verantwortlichen. Das Wichtigste ist Worlitschek, auf den 63 von 65 Briefwahlstimmen entfielen: „Eine mannschaftliche Geschlossenheit. Wir haben ehrgeizige Ziele, aber das geht nur als Team. Jeder soll gern in die Eishalle gehen und Spaß haben können“, betont der 46-Jährige, der in Prag (Lkr. Passau) wohnt und seit Jahrzehnten Mitglied der Crocodiles ist.

Neue Vereinsführung: Matthias Worlitschek (4. von rechts) mit seiner Mannschaft (von rechts) Birgit Schätzl (Schriftführerin), Walter Moser (2.Vorstand), Martin Graßl (Kassier), Christian Kornexl (Beisitzer), Herbert Meier (3. Vorstand) und Martina Müller (Briefwahl-Auszählung). Mit im Bild Waldkirchens 2. Bürgermeister Christian Zarda (links). −Foto: Verein
Neue Vereinsführung: Matthias Worlitschek (4. von rechts) mit seiner Mannschaft (von rechts) Birgit Schätzl (Schriftführerin), Walter Moser (2.Vorstand), Martin Graßl (Kassier), Christian Kornexl (Beisitzer), Herbert Meier (3. Vorstand) und Martina Müller (Briefwahl-Auszählung). Mit im Bild Waldkirchens 2. Bürgermeister Christian Zarda (links). −Foto: Verein

Das ist die Theorie. Die Praxis lässt noch auf sich warten, denn ob die Eishockey-Saison 2020/2021 im Herbst regulär beginnen kann, weiß aufgrund der Pandemie kein Mensch. In jedem Fall basteln die Neuen beim ESV Waldkirchen an einer Truppe, die in der Landesliga keinen Gegner fürchten muss. Die Verpflichtung von Doucet ist der Anfang. Der 57-Jährige wurde in Montreal geboren und spielte von 1988 bis 1999 in den höchsten deutschen Eishockey-Ligen, wurde mit der Düsseldorfer EG drei Mal Deutscher Meister (1992, 1993, 1996). Nachdem er die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten hatte, lief Doucet auch für die deutsche Nationalmannschaft auf und war nach seiner aktiven Karriere zuletzt bis 2015 Trainer beim damaligen Zweitligisten und heutigen DEL-Klub Fischtown Pinguins Bremerhaven. „Das ist natürlich eine Granate“, freut sich Matthias Worlitschek über die Zusage von Doucet. Der A-Schein-Inhaber wird künftig aus Landshut für sein Engagement bei den Crocodiles pendeln. Auf seine neue Mannschaft soll er erstmals Mitte oder Ende Juli treffen.

Neuer Sportchef: Matthias Nickolmann (38.).
Neuer Sportchef: Matthias Nickolmann (38.).

Zwei Gespräche habe er gebraucht, um den Ex-Profi vom ESV Waldkirchen zu überzeugen, verrät der neue Sportleiter Nickolmann. „Eine gute Freundschaft“ zu Doucet half dabei. Nickolmann ist überzeugt, dass der hochklassig erprobte Deutsch-Kanadier frischen Wind in die Karoli-Eishalle bringen wird und die Mannschaft auf ein neues Level hieven kann. „Er will kanadisches, sprich offensives und attraktives Eishockey spielen und soll unsere guten Jungs besser machen“, berichtet Nickolmann.

Neuer Stürmer: Laurens Ober (25) aus Linz.
Neuer Stürmer: Laurens Ober (25) aus Linz.

Welche Spieler zur Verfügung stehen, will der Sportchef noch nicht kund tun. Er verrät, „dass sich das Gesicht der Mannschaft nicht komplett verändern wird.“ Man habe viele gute Spieler, möchte das Team „punktuell verstärken“. Aus dem aktuellen Kader werden viele Spieler bleiben, wie Verteidiger Lukas Daschinger (23). „Er hat meiner Meinung nach bisher nicht die Wertschätzung erhalten, die er verdient, er ist ein richtig guter Junge“, betont Nickolmann, der im gleichen Atemzug den ersten Neuzugang verkündet.

Stürmer kommt ausder 1. Liga ÖsterreichsDer nächste Paukenschlag: Aus der ersten österreichischen Liga (EBEL) kommt Stürmer Laurens Ober (25). Der 1,90 Meter große Stürmer verlässt die Black Wings Linz und läuft künftig in Waldkirchen auf. Einen weiteren hochklassig erprobten Puckjäger hat Nickolmann bereits an der Angel. Aber alles der Reihe nach, bittet er um Geduld.

Dabei ging es ziemlich schnell im Leben von Matthias Nickolmann. Der Unternehmer und frühere Eishockeyspieler zog Ende 2018 nach Kellberg (Lkr. Passau) und wurde heimisch in Niederbayern und beim ESV Waldkirchen. „Unsere Tochter kam über Eislaufen nach Waldkirchen und ich habe dann in der Hobbymannschaft mitgespielt“, erzählt der 38-Jährige. Die Kontakte am Karoli wurde intensiver und die Motivation bei den Krokodilen was zu bewegen stieg. „Matthias war sofort integriert und darum wollten wir ihn dabei haben“, beschreibt Worlitschek. Nickolmann sei ein Mensch, „zu dem man nicht viel sagen muss, er weiß, um was es geht und macht das dann auch“, so Worlitschek über den neuen Kaderplaner, der eng mit Walter Moser zusammenarbeitet.

Mit der Briefwahl der neuen Vorstandschaft, die am Samstag ausgezählt wurde (siehe unten), wurde der erste Schritt in die Zukunft gemacht. Nun kann das neue Team loslegen. „Die erste Saison können wir ganz ohne Druck angehen“, sagt Nickolmann. Man wolle eine solide Planung aufstellen, viele Menschen und Fans ins Boot holen. Das neue Konzept lasse sich gut auf dem bestehenden Modell aufbauen. Vielleicht wird dabei auch der ein oder andere Spieler aus Tschechien engagiert, aber nicht mehr in der Anzahl wie im vergangenen Jahr. Zudem wird es ein neues Vereinslogo geben, neue Trikots und – das wünscht sich die neue Vereinsführung – ein neues Wir-Gefühl.

(Quelle) PNP Michael Duschl


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Protokoll zur Auszählung der Briefwahl des ESV Waldkirchen vom 23.05.2020 um 18.00 Uhr im Bürgerhaus in Waldkirchen

Anwesende Mitglieder: Maier Herbert, Krutsch Eberhard, Auer Mario, Keil Alex, Hias und Heike Worlitschek, Moser Walter, Kornexl Christian, Birgit Schätzl, Pettke Peter, Stockinger Bernhard, Grassl Martin, Haidl Stefan;

Eröffnung und Begrüßung

Der 2. Bürgermeister  der Stadt Waldkirchen Christian Zarda eröffnet die Auszählung der Briefwahl des ESV Waldkirchen mit einem Grußwort an die anwesenden Mitglieder. Frau Martina Müller wird als Assistentin der Auszählung vorgestellt. 1. Vorstand Eberhard Krutsch begrüßt ebenfalls die Mitglieder und lässt die Briefwahl beginnen.

Bericht

Christian Kornexl informiert die Mitglieder das die Kassenprüfung im voraus durchgeführt wurde.

Die Auszählung erfolgt im Bürgerhaus, wo die Mitglieder aufgrund der derzeitigen Corona- Krise eine Mund- Nasen- Bedeckung tragen und untereinander durchgängig einen Mindestabstand von eineinhalb Metern einhalten. Jedes Mitglied erhält einen Tisch zugewiesen.

Von 96 versendeten Wahlscheinen an die Mitglieder, wurden 65 Kuverts an Christian Zarda zurückgesendet und damit eine über 50 % Wahlbeteiligung. Alle Kuverts waren bei Beginn der Auszählung verschlossen.

Frau Martina Müller und HR. Christian Zarda beginnen vor den anwesenden Mitgliedern mit der Öffnung der Kuverts und mit der damit verbundenen Auszählung.

Beisitzer:

Nach Rückfrage durch Christian Zarda nehmen

Peter Pettke, Eberhard Krutsch, Stefan Haidl, Bianca Freund die Wahl des Beisitzers nicht an.

Neuwahlen: 

  1. Hias Worlitschek wird zum 1. Vorstand gewählt
  2. Walter Moser wird zum 2. Vorstand gewählt
  3. Herbert Maier wird zum 3. Vorstand gewählt
  4. Graßl Martin wird zum Kassier gewählt
  5. Birgit Schätzl wird zum Schriftführer gewählt
  6. Beisitzer Bauer Michael, Kornexl Christian, Nickolmann Matthias,                                                           Hödl Andy und Daniel Perlesreuter

Die Gewählten nehmen die Wahl an. Hias Worlitschek und die weiteren Gewählten bedanken sich für die Wahl.

Ein besonderer Dank durch Hias Worlitschek geht an Eberhard Krutsch, der den Verein 14 Jahre als          1. Vorstand mit persönlichen Zeitaufwand und Engangement geführt hat. Für das Erscheinen bei der Auszählung und Neuwahl bedankt sich Hias Worlitschek im Namen der neu gewählten Vorstandschaft und schloss damit die Sitzung.

Waldkirchen, den 23.05.2020

Protokollführerin Birgit Schätzl

 


Liebes Vereinsmitglied,

das Coronavirus stellt die Gesellschaft aktuell vor große Herausforderungen und macht auch vor unserem Verein nicht Halt. Aufgrund der verhängten Ausgangsbeschränkungen vom 20.03 und 10.04.2020 ist es leider nicht möglich wie gewohnt zu einer Mitgliedsversammlung einzuladen. Unsere Satzung schreibt jedoch Neuwahlen der Vorstandschaft einmal pro Jahr vor.

Um die Handlungsfähigkeit des Vereins auch  für die kommende Saison nicht zu gefährden, hat sich der 1. Vorstand Edi Krutsch dazu entschlossen, die Neuwahlen per Briefwahl durchzuführen.

Dies ist gesetzlich zulässig, nachdem der Bundestag diese Änderung beschlossen hat.

Hier ist der Auszug aus dem Beschluß:

Änderungen im Vereinsrecht beschlossen

Für Vereine und Verbände hat die Corona-Krise vielfältige Auswirkungen, vor allem auch im Punkt rechtlicher Fragen. Der Bundestag hat daher i einem Eilverfahren am 25. März 2020 diverse Änderungen im Vereinsrecht beschlossen die im Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie im Zivil-Insolvenz- und Strafverfahrensrecht zusammengefasst sind ( Bundestag-Drucksache 19/18110 v. 24.3.2020). Hier der Link zum Gesetzestext : https://www.bmjv.de  Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 27. März 2020 dem Gesetz zugestimmt, damit ist dieses mit Wirkung zum 28.März 2020 in Kraft getreten. Diese Änderungen haben Auswirkungen für Vereine und Verbände und deren Satzungen ( befristet für dieses Jahr 2020).

Nachfolgend kurz die wichtigsten Änderungen:

• Mitgliederversammlungen sind auch auf elektronischen Wege zulässig.

•Schriftliche Abstimmungen ohne Teilnahme an einer Mitgliederversammlung sind möglich.

• Beschlussfassungen sind auch ohne Mitgliederversammlungen möglich, wenn alle Mitglieder beteiligt wurden und mehr als die Hälfte der Mitglieder auf elektronischen Wege teilgenommen hat.

• Der Vorstand bleibt auch über das Ende seiner Amtszeit im Amt.

Alle Änderungen des Gesetzes gelten, wenn es keine Satzungsgrundlage in Ihrem Verein gibt.


 

Crocodiles haben viel vor

ESV Waldkirchen: Vorstandskandidaten präsentieren Pläne für Zukunft

Waldkirchen. Die neue Vorstandschaft des Eishockey-Landesligisten ESV Waldkirchen steht in den Startlöchern und möchte so schnell wie möglich ihre Arbeit aufnehmen. Allerdings ist eine Vorstandswahl in Zeiten des Coronavirus und Ausgangsbeschränkungen schwierig, darum prüfen die Amtsanwärter um Matthias Worlitschek (46) Optionen, um trotzdem zum geplanten Versammlungstermin (Samstag, 18. April) eine Amtsübernahme bzw. neue Satzung zu ermöglichen.

Neuer Vereinschef am Karoli werden soll Matthias Worlitschek, der seit 28 Jahren als Eishockey-Schiedsrichter tätig ist.
Neuer Vereinschef am Karoli werden soll Matthias Worlitschek, der seit 28 Jahren als Eishockey-Schiedsrichter tätig ist.

In einer Videokonferenz tagten die Kandidaten für die Vereinsspitze Ende März erstmals. Ein neuer Sponsor der Crocodiles aus Heldengut stellte kostenlos sein Konferenz-System zur Verfügung, ermöglicht so in dieser Situation ein regelmäßiges und schnelles Zusammenkommen, wie die Kandidaten nun mitteilen. Ein schneller Austausch sei nun auch sehr wichtig, um ein Eishockey-Team für die Saison 2020/2021 auf die Beine zu stellen. Die neue, vorgesehene Vereinsspitze der Karoli-Krokodile kommt überwiegend aus der Hobbymannschaft des Vereins. Einzig Herbert Meier und Christian Kornexl saßen im bisherigen Gremium.

Bisher Co-Trainer, künftig 2. Vorstand. Walter Moser will eine neue Rolle und mehr Verantwortung übernehmen. −Fotos: R. Schüll
Bisher Co-Trainer, künftig 2. Vorstand. Walter Moser will eine neue Rolle und mehr Verantwortung übernehmen. −Fotos: R. Schüll

Anführen soll den Verein künftig Matthias Worlitschek, der seit 28 Jahren als Eishockey-Referee tätig ist und dieses Engagement bei einer Wahl zum Vorsitzenden aufgeben will, um seine Kraft in die Bemühungen der Crocodiles stecken zu können. Als Stellvertreter parat stehen der bisherige Co-Trainer Walter Moser und der bisherige Kassier Christian Kornexl. Als neuer sportlicher Leiter soll Matthias Nickolmann installiert werden, als Nachwuchschef Herbert Meier.
Coach mit Erstliga-Erfahrung soll vorgesehenDieses Team und seine Unterstützer sind überzeugt, „dass wir was tolles Neues starten werden“. Sowohl von Sponsoren als auch von Spielern gebe es positive Rückmeldungen und man freue sich auf die neuen Aufgaben. „Etliche Spielerzusagen und ein neuer Coach mit Erstliga-Erfahrung stehen parat“, gibt Matthias Nickolmann, an ohne bereits Namen zu nennen. Fest steht offenbar nur, dass Roman Kondelik nach einer Saison als Trainer am Karoli abgesetzt wird.

Mit einem großen Netzwerk, außergewöhnlichem Fachwissen und engagierten neuen Spielern mit großem Erfahrungsschatz wolle man die Karoli-Krokodile in die Zukunft steuern. Die Gelegenheit einer ersten öffentlichen Stellungnahme nutzen die Vorstandskandidaten, um dem amtierenden Vereinschef zu danken. 14 Jahre lang führte Edi Krutsch den ESV Waldkirchen „mit hohem persönlichen Aufwand und Engagement. Danke für dein langjähriges Wirken von allen Mitgliedern und Sportlern im Verein“, formulieren Wortlitschek & Co. in Richtung Krutsch.

Die erste Herausforderung für die Kandidaten ist die zeitnahe Amtsübernahme. „Derzeit wird noch geklärt, ob und wie die neue Satzung ohne ein persönliches Treffen verabschiedet werden kann. Diese Problematik trifft wohl derzeit alle Vereine. Wir gehen davon aus, dass wir dies laut Rückinformation vom zuständigen Landratsamt bald auch online beschließen können“, heißt es in einer an die PNP versandten Meldung.

Die Krokodile sind neu aufgestellt, engagiert und zielsicher: Zur neuen Saison wird ebenfalls ein neues Vereinslogo präsentiert und man werde mit hochgesteckten Zielen in die Landesliga 2020/2021 starten. − mid

Rainer Schüll

(Quelle) PNP Plus



 

 


 

Jetzt Mitglied werden beim ESV Waldkirchen

Liebe Fans, Freunde und Gönner des ESV Waldkirchen,

unser Verein zählt zu den alteingesessenen Vereinen in der bayerischen Eishockyszene. Dennoch ist der ESV Waldkirchen was die Zahl der Vereinsmitglieder betrifft nur auf den hinteren Rängen zu finden. Das wollen wir jetzt ändern.

Wenn es Euch auch Wert erscheint, den Spielbetriebe der Senioren für die kommenden Jahre auf gesunde Beine zu stellen, sowie unseren Kindern und Jugendlichen im Ort ein sinnvolles Freizeitangebot zu bieten, so helft uns bitte mit Eurer Mitgliedschaft beim ESV Waldkirchen. Schon für einen kleinen Jahresbeitrag könnt Ihr viel bewirken!!!

Anträge gibt’s auf der Homepage unter Download oder bei den Verantwortlichen des Vereins.


Das Vereinslokal der Karoli – Crocodiles!