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Einspruch der „Crocodiles“ läuft ins Leere – Waldkirchner Bürgermeister äußert sich zu Ausschreitungen auf Tribüne

 

 

Trotz Niederlage gab es hinterher Applaus für die „Crocodiles“ des ESV Waldkirchen. −Foto: Daniel Fischer/stock4press

Das Eishockey-Spiel zwischen dem ESV Waldkirchen und dem ERSC Amberg in der Karoli-Arena bewegt weiter die Gemüter. Während des an sich hochklassigen Spiels war es auf den Rängen zu Tumulten und Rangeleien zwischen den Fangruppen gekommen. Außerdem hatte der ESV hinterher nachgehakt, weil bei den Gästen ein Spieler mit der Nummer 5 auf dem Eis stand, der allerdings nicht auf dem Spielberichtsbogen auftauchte.

Der BEV um Spielleiter Roman Pulec aus Passau prüfte den Waldkirchner Einspruch. Pulec aber zur Erkenntnis, dass der betroffene Amberger spielberechtigt war. „Er hatte nur ein falsches Trikot an“, klärt der Spielleiter auf Nachfrage auf.

Unterdessen hat sich der Waldkirchner Bürgermeister Heinz Pollak, der am Samstag selbst in der Karoli-Eishalle war, selbst in die Diskussionen um dieses Landesliga-Spiel eingeschaltet. Der ERSC-Vorstand hatte die Getränkelogistik in der Waldkirchner Eishalle als Eskalationsgrund genannt. Da es dort nur einen Kiosk gibt, hätten die durstigen Amberger an den Waldkirchner Fans vorbei gemusst und seien dabei provoziert worden. Pollak kann das nicht nachvollziehen, er bezeichnet die Ausführungen Sugles als „an den Haaren herbeigezogen“. Er nimmt die Waldkirchner Fans in Schutz: „Kein Mensch sagt was, wenn da einer vorbeigeht“, ihm sei auch nichts derartiges aufgefallen. Zudem seien die unteren Ränge der Tribüne, die die Amberger auf dem Weg zur Ausschank überqueren mussten, leer gewesen. Jeder hätte sich sein Bier holen können, ohne mit Fans der anderen Mannschaft aneinander zu geraten. Bedarf für eine Nachbesserung in Sachen Getränkelogistik sehe er daher nicht. − red


Spieler bespuckt, Fans attackiert: Amberger Ultras sorgen beim Eishockey-Spiel in Waldkirchen für Ärger

von Michael Duschl

 

 

Begleitet von Ordnern und Polizei mussten gewaltbereite Fans des ERSC Amberg das Stadion am Karoli in Waldkirchen vorzeitig verlassen. −Foto: Daniel Fischer/stock4press

Es war ein eigentlich richtig schöner Eishockey-Abend am Samstag in der Karoli-Eishalle in Waldkirchen: spannend, hochklassig, torreich. Doch im letzten Drittel kippte die Stimmung, Anhänger der Gäste vom ERSC Amberg stürmten Richtung Waldkirchner Fanblock, es kam zu Handgreiflichkeiten. Bis zu 70 Menschen der rund 250 Zuschauer beider Lager standen sich gegenüber.

Polizei, Ordner und Vereinsverantwortliche konnten gerade noch rechtzeitig schlichten. Die gewaltbereiten Amberger mussten das Stadion verlassen und sahen den 4:3-Sieg ihrer Mannschaft nicht mehr bis zur Schlusssirene. Die gute Nachricht: „Keine Anzeigen und soweit wir wissen, wurde niemand verletzt und nichts beschädigt“, berichtet ein beteiligter Polizist auf Anfrage. Er und ein Kollege, die vor Ort waren, hatten weitere Polizeikräfte angefordert, als zunächst ein von lautstarken Anfeuerungen begleitetes Eishockey-Spiel in den letzten Minuten von unschönen Szenen überschattet wurde. Irgendwann hatte sich die Stimmung so aufgeschaukelt, dass Fans aus Amberg Richtung Waldkirchner Anhänger stürmten. Laut Polizei flogen Bierbecher, gab es verbale Auseinandersetzung und die ein oder andere Rangelei, von einer Schlägerei spricht die Polizei allerdings nicht. Nach einer rund 20-minütigen Spielunterbrechung konnte die Partie regulär zu Ende gespielt werden.

 

Im Getümmel befand sich Ambergs Vereinsvorstand Mustafa Sugle (48), der sich am Tag danach im PNP-Gespräch öffentlich entschuldigt: „Was da vorgefallen ist, geht nicht und wird vereinsintern Konsequenzen haben“, betont Sugle, der selbst tatkräftig an der Schlichtung beteiligt war: „Ich hab aber schnell gemerkt, da komm ich unter die Räder und bin dann zur Seite gegangen“, schildert Sugle. Er will die Tumulte gar nicht schönreden, sieht die Ursache aber auch auf Waldkirchner Seite: „Die Problematik war, dass unsere Fans zum Bier-Verkauf an den Waldkirchnern vorbei mussten und da war es wohl zu unschönen Szenen gekommen: Mir wurde gesagt, dass da jemand von uns auf die Schnauze bekommen hat, erzählt Mustafa Sugle, der seit sechs Jahren Vorstand des ERSC Amberg ist und sich seit geraumer Zeit auch mit gewaltbereiten Fans auseinandersetzen muss.

ESV Waldkirchen – ERSC Amberg 3:4 (1:1, 1:2, 1:1) / Tore: 0:1 Felix Köbele (4.); 1:1 Benjamin Barz (12.); 2:1 Robert Vavroch (22.); 2:2 Felix Söllner (29.); 2:3 Peter Hendrikson (38.); 2:4 Köbele (47.); 3:4 Johannes Holzfurtner (52.); Strafminuten: 20: 10; 242 Zuschauer

Solche „Fans“ die von Eishockey keine Ahnung haben und nicht beim Spiel zusehen, haben in Eissporthallen nicht verloren.


 

„Crocodiles“ wollen sich von „Hurra-Eishockey“ verabschieden – Zahl an Nachwuchsspielern verdoppelt

 

Mehr Konzentration in der Verteidigung erhofft und erwartet sich von seinen Spielern um Roman Schreyer (rechts) „Crocodiles“-Trainer Thomas Kremhelmer. −Foto: Daniel Fischer/stock4press

Die Karoli-Krokodile sind heiß auf eine Wiedergutmachung: Nach den beiden Heim-Niederlagen gegen Moosburg (4:5) und Freising (1:2) will der Landesliga-Aufsteiger ESV Waldkirchen am Samstagnachmittag gegen den Tabellenzweiten ERSC Amberg (ab 17 Uhr) zurück in die Erfolgsspur. „Das letzte Wochenende war kein Beinbruch, wir müssen uns abschütteln und weiter geht’s“, fordert „Crocodiles“-Trainer Thomas Kremhelmer.

Der 39-Jährige weiß, dass seine Mannschaft auf ein Schwergewicht in dieser Liga trifft. Amberg hat drei Spiele nacheinander gewonnen und möchte diese Serie ausbauen. Allerdings müssen die Wild Lions krankheitsbedingt auf Kapitän Dan Heilman und den verletzten Verteidiger Lukas Salinger verzichten. ERSC-Coach Dirk Salinger hofft, dass seine Mannschaft in Waldkirchen nicht wie zuletzt eine Vielzahl an Torchancen liegen lässt: „Wir sind schon noch sehr verspielt, aber das Wichtigste ist, dass die Chancen überhaupt erarbeitet werden“, wird Salinger in der Mittelbayerischen Zeitung zitiert.

Ähnliche Probleme kennt sein Waldkirchner Pendant: „Nach vorne mache ich mir weniger Gedanken, weil nicht jeder Torhüter solch einen Tag haben wird wie zuletzt der Goalie von Freising“, der die „Crocodiles“ schier zur Verzweiflung trieb. Bei der Aufarbeitung der zweiten und dritten Niederlage mahnt Kremhelmer seine Spieler zu mehr Disziplin. Seine offensivstarke Mannschaft neigt dazu, die Defensivarbeit zu vernachlässigen, was zu 28 Gegentreffern in sieben Spielen führte. „Die Gegentor-Quote ist zu hoch. Wir neigen dazu, wenn wir in Führung gehen, weiter mit Hurra nach vorne zu stürmen, weil wir denken, es läuft schon irgendwie, auch wenn wir das ein oder andere Gegentor bekommen“, erklärt der Waldkirchner Trainer. Das hat den ESV bislang schon einige Punkte gekostet. Dennoch, betont Kremhelmer, „wir sind absolut im Soll und wir wissen, dass wir stark sind“.

Im Heimspiel gegen Amberg verlangt er von seinen Spielern defensiv eine über 60 Minuten konzentrierte Leistung. Fehler wie in der Schlussminute gegen Moosburg dürfen nicht wieder passieren. Da lag der ESV mit 4:3 vorne, spielte in Überzahl und kassierte 30 Sekunden vor der Schlusssirene den Ausgleich. Letztlich ging das Spiel im Penaltyschießen verloren und die „Crocodiles“ hatten einen statt drei Punkten mitgenommen.

Personell plagen Kremhelmer vor dem Vergleich mit Amberg keinerlei Probleme. Einzig die Fastenmeier-Brüder werden voraussichtlich nicht auflaufen können.

U9 beim zweiten Bezirksturnier in PassauDer Waldkirchner Eishockey-Trainer Thomas Kremhelmer wird am heutigen Samstag viele Stunden in der Eishalle verbringen. Vor dem Landesliga-Heimspiel gegen Amberg ist er nämlich mit der U9 beim Bezirksturnier in der Passauer EisArena zu Gast (ab 10.15 Uhr/Spielzeit 24 Minuten). Dann geht es wieder gegen die Nachwuchsspieler aus Passau, Vilshofen und Dingolfing. „Wichtig ist, dass die Jungs Spaß haben und merken, warum sie zwei Mal pro Woche aufs Eis gehen“, betont Kremhelmer, der 16 bis 18 U9-Spieler und eine Torhüterin um sich versammelt. Ganz ungeduldig würden die jungen Sportler ihn immer fragen in den Übungseinheiten (ohne Puck und Schläger): „Wann spielen wir endlich Eishockey“, berichtet der Coach schmunzelnd. Doch die Begeisterung ist hoch, sowohl bei der U9 als auch im Verein. „Wir haben die Anzahl an Nachwuchsspielern fast verdoppelt in den letzten beiden Jahren“, merkt Kremhelmer an. Aktuell würden nahezu 50 junge Puckjäger beim ESV trainieren. − mid


 

 

 

-Ab dem 1.Heimspiel haben wir heuer eine Verlosung die als ersten Preis einen Motorroller mit Sonderlackierung beinhaltet.

 

 


 

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unser Verein zählt zu den alteingesessenen Vereinen in der bayerischen Eishockyszene. Dennoch ist der ESV Waldkirchen was die Zahl der Vereinsmitglieder betrifft nur auf den hinteren Rängen zu finden. Das wollen wir jetzt ändern.

Wenn es Euch auch Wert erscheint, den Spielbetriebe der Senioren für die kommenden Jahre auf gesunde Beine zu stellen, sowie unseren Kindern und Jugendlichen im Ort ein sinnvolles Freizeitangebot zu bieten, so helft uns bitte mit Eurer Mitgliedschaft beim ESV Waldkirchen. Schon für einen kleinen Jahresbeitrag könnt Ihr viel bewirken!!!

Anträge gibt’s auf der Homepage unter Download oder bei den Verantwortlichen des Vereins.


Das Vereinslokal der Karoli – Crocodiles!