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Krokodile verlieren vor 500 Fans

Eishockey-Derby in Waldkirchen: Vilshofen gewinnt nach Verlängerung

Rund 500 Zuschauer sorgten in der Waldkirchner Karoli-Eishalle für eine tolle Kulisse beim Derby der Krokodile und des ESC Vilshofen. −Foto: Rainer Schüll

Waldkirchen. Das ist ärgerlich: Der ESV Waldkirchen hat gestern Abend im Derby der Eishockey-Landesliga gegen den ESC Vilshofen eine 4:2-Führung verspielt und unterlag nach Verlängerung mit 4:5 (1:1, 3:2, 0:1, 0:1).

Rund 500 Zuschauer waren in die Karoli-Eishalle gekommen, um das erste Aufeinandertreffen der Krokodile und der Wölfe aus Vilshofen zu sehen. Sie sahen ein spannendes und abwechslungsreiches Duell, in dem die Gäste mit zunehmender Spielzeit Oberwasser bekamen und eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit den 4:4-Ausgleich erzielten. In der Overtime gelang dann Roman Nemecek mit seinem zweiten Treffer das entscheidende Tor.− schWaldkirchen – Vilshofen 4:5 / Tore: 0:1 Andreas Toth (14.); 1:1 Mario Pichler (16.); 2:1 Thomas Kremhelmer (22.); 3:1 David Vokaty (23.); 3:2 Michael Franz (25.); 4:2 Niklas Mayrhauser (33.); 4:3 Roman Nemecek (39.); 4:4 Toth (59.); 4:5 Nemecek (64.).


Leistung im Derby bestätigen

Eishockey: Vilshofener Wölfe kommen zum Landesliga-Duell nach Waldkirchen

Die Scheibe immer im Blick haben müssen die Karoli-Krokodile um Thomas Kremhelmer am Sonntag im Derby gegen Vilshofen. −Foto: S. Kaiser

Waldkirchen. Ausgeruht ins Derby: Eishockey-Landesligist ESV Waldkirchen muss an diesem Wochenende wieder nur einmal ran und zwar am Sonntag im Heim-Derby gegen den ESC Vilshofen (17.30 Uhr). Dieses Duell verspricht wie immer: mehr Zuschauer als sonst, mehr Brisanz als üblich und darum fordert Crocodiles-Trainer Roman Kondelik eine nochmalige Leistungssteigerung seiner Mannschaft.

„Gegen Freising waren wir in jeder Minute die bessere Mannschaft und genau das verlange ich von meiner Mannschaft wieder.“ Vorstand Edi Krutsch macht unmissverständlich klar, was er am Sonntagabend sehen will: „Einen Derbysieg unserer Crocodiles.“

Gleichzeitig ermahnt der Vereinschef seine Mannen zur Disziplin. Die 18 Strafminuten, die sich die Kondelik-Truppe gegen Freising einhandelte, dürften im Spiel gegen Vilshofen zu viel sein.

Die Gäste, die gestern Abend – nach Redaktionsschluss – in Amberg spielten, haben zuletzt zwei Siege gefeiert, sorgten dabei auch für die bislang einzige Niederlage des Tabellenführers ESC Haßfurt.

Dennoch gegen die Crocodiles selbstbewusst ins erste von zwei Nachbarduellen mit den Wölfen von der Vils. „Gegen Freising konnten wir endlich mit drei Reihen spielen und das hat sich sofort auf unsere Leistung ausgewirkt, diese müssen wir am Sonntag bestätigen“, gibt Kondelik vor. Allerdings sah der 47-Jährige sowohl defensiv als auch offensiv noch einige Nachlässigkeiten.

Die Gäste aus Vilshofen erwarten ein Derby auf Augenhöhe und sehen die Favoritenrolle aufgrund der Kaderstärke eher bei den Waldkirchnern. In beiden Teams gibt es einige Spieler, die bereits für die Gegenseite aktiv waren aber Freundschaften werden mit Sicherheit erst einmal ausgeblendet. Die Derby-Rivalität steht klar im Vordergrund. Der 6:4 Sieg der Wölfe zum Abschluss der Vorbereitung soll kein Gradmesser sein dennoch könnte es für komplett besetzte Vilshofener möglich sein, Zählbares vom Karoli mit Heim zu nehmen.− red/rmo


 

Sechs Niederlagen in Serie: Am Karoli schrillen die Alarmglocken

Kritischer Blick: Der neue Trainer Roman Kondelik (rechts) sieht sich und seine Mannschaft vom ESV Waldkirchen nach sechs Niederlagen in Serie in einer kritischen Situation. −Foto: Rainer Schüll

 

Ein Sieg muss her. Dringend. Der ESV Waldkirchen ist in der Eishockey-Landesliga-Gruppe 1 frühzeitig unter Druck geraten und nach nicht einmal einem Drittel der Saison schrillen am Karoli die Alarmglocken. Die Crocodiles stecken mitten im Abstiegskampf. „Ich wünsche mir jetzt vollen Einsatz von jedem einzelnen Spieler“, sagt Vorstand Edi Krutsch vor dem Heimspiel am morgigen Sonntag gegen den SE Freising (17.30 Uhr).

Nach wenigen Monaten im Amt haben sechs Niederlagen in Folge den neuen Trainer Roman Kondelik in eine schwierige Situation manövriert. Die Aufstiegsrunde – dazu müssten die Karoli-Krokodile mindestens Vierter werden – ist kein Thema mehr. Für Edi Krutsch geht es vielmehr um „Schadensbegrenzung“, heißt der Abstieg muss verhindert werden. Allerdings sind die Aussichten dafür relativ gut, denn von 22 bayerischen Landesligisten steigen lediglich zwei ab. Sicher fühlen könne man sich dennoch nicht, merkt Krutsch mahnend an. Schließlich gibt es aktuell mehrere Baustellen. Als Hauptgrund für die Ergebniskrise nennt Coach Kondelik den „momentan zu kleinen Kader“. Im schlimmsten Fall standen auswärts nur zwölf Spieler zur Verfügung, zu wenig wie die Spiele in Amberg (1:4), Moosburg (1:6) und Selb (3:6) belegen. Ein großes Loch hinterlassen haben Benjamin Barz und Jakub Marek, die im August mitteilten, dass sie aus beruflichen bzw. privaten Gründen nicht mehr auf dem Eis stehen wollen bzw. können. Gerade das Karriereende von Ex-Profi Barz schmerzt sehr. Der 36-jährige Arzt verletzte sich im Frühjahr dieses Jahres am Unterarm und wolle laut Krutsch nichts mehr riskieren: „Er ist ab und zu da, hat aber seine Karriere beendet.“

Außerdem muss die Mannschaft um Roman Schreyer aktuell auf Lukas Daschinger (Schulterverletzung), Ivo Kotaska (Rippenbruch) und Ingo Schwarz (Entzündung) verzichten. Auch die personelle Situation hat dazu geführt, dass die Waldkirchner momentan die löchrigste Abwehr der Liga (40 Gegentore in sieben Spielen) haben. „Manchmal ist der Wille so stark, dass sich Anfängerfehler einschleichen, die nicht passieren dürften“, erklärt Trainer Kondelik. Gleichzeitig verspricht der 47-Jährige: „Wir trainieren hart, um diese Problematik zu lösen.“ Das verlangt Vorstand Krutsch auch. „Die Trainingsbeteiligung muss besser werden“, moniert der Vereinschef. Teilweise war in den vergangenen Wochen nur ein geregeltes Training machbar – „das ist zu wenig, finde ich“. Deshalb suchte Krutsch auch das Gespräch mit Trainern und Spielern.

„Ich weiß, dass unsere Mannschaft viel mehr kann, wir spielen zeitweise ganz gut und brechen dann wieder ein“, berichtet Krutsch. Aufgeben ist ohnehin keine Option und das sollen die Eishockey-Fans am Sonntag schon gegen Freising sehen. Die Oberbayern sind fast ein Tabellennachbar, haben lediglich zwei Punkte mehr gesammelt aus sieben Spielen als die Waldkirchner. Das Duell mit den Black Bears und Ex-Krokodile Robert Vavroch ist also eines, das man möglichst gewinnen sollte. Quelle:Heimatsport.de


Gericht hebt EU-Ausländer-Beschränkung beim Eishockey auf

02.10.2019 – 15:36 – Allgemein – veröffentlicht von Norman Flaake – Quelle: Mainpost.de
Martin Reichert wirkte gelöst. Sehr sogar. „Ich bin glücklich, dass so entschieden wurde. Was das Ganze weiter bedeuten wird, muss man sehen.“ Der Sportleiter des ESC Haßfurt befand sich da gerade auf dem Rückweg aus München und bestätigte auf Nachfrage dieser Redaktion, dass das Landgericht München I am Mittwoch der einstweiligen Verfügung stattgegeben hat, mit der neben den Haßfurtern auch der klageführende ESV Burgau und der ESV Waldkirchen erreichen wollten, dass jeder Verein selbst bestimmen darf, wie viele EU-Ausländer er einsetzt. Der Bayerische Eissportverband (BEV) beharrte bislang darauf, dass nur zwei Akteure aus anderen Unions-Mitgliedsstaaten in den Eishockey-Landesligen aufs Eis gehen dürfen. „Beide Parteien haben sich darauf verständigt, das Urteil nicht anzufechten.“

ESC-Sportleiter Martin Reichert über den Ausgang des Gerichtstermins in München

Vorausgegangen war ein monatelanger Rechtsstreit. Doch der scheint nun vorbei. Laut Reichert, der beim Termin im Gerichtssaal anwesend war, seien das eigentliche Verfahren rund um die Regelung und die einstweilige Verfügung „zusammengelegt worden, so dass die Sache nun komplett beendet ist. Beide Parteien haben sich nämlich darauf verständigt, das Urteil nicht anzufechten.“

Reichert lobt den Urteilsspruch

Für das Vorstandsmitglied der Haßfurter „Hawks“ ist das der richtige Schritt. „Die Kontingentspielerregelung war wirklich nicht mehr zeitgemäß. Man stelle sich vor: Ein Kind von ausländischen Eltern wächst hier auf, spielt im Verein Eishockey und darf dann nicht in der ersten Mannschaft aufs Eis, weil dieser Heranwachsende nur einen Pass aus einem anderen Land hat.“ Ob der ESC nun beim Landesliga-Saison-Auftakt gegen den EHC Bayreuth 1b mit vier Spielern aus anderen EU-Staaten aufläuft, ließ der 55-Jährige offen.

Uwe Habereder, Pressesprecher des Landgerichts, bestätigte am Nachmittag, „dass die mündliche Verhandlung mit einer gütlichen Einigung beider Parteien“ geendet habe. Die Beschränkung, dass in der Landesliga nur zwei transferkartenpflichtige Spieler pro Team eingesetzt werden können, „ist damit ab sofort hinfällig.“

Link: Mainpost.de

 


 


 

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Anträge gibt’s auf der Homepage unter Download oder bei den Verantwortlichen des Vereins.


Das Vereinslokal der Karoli – Crocodiles!