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Nächstes Heimspiel gegen den EHC Bayreuth am Sonntag den 08.03.2020 17.30  Uhr


Morgen 20.00 Uhr spielen unsere Jungs gegen den VER Selb,

da heißt es nochmal Daumen drücken

8  : 7


Verrückte Partie gedreht

                                     Karoli Crocodiles machen gegen Freising aus 1:4 noch einen 5:4-Erfolg

Ausgelassen jubeln durften Robert Vavroch (rechts) und die Karoli Crocodiles über den kuriosen Heimsieg gegen Freising und den damit feststehenden Landesliga-Erhalt. −Foto: Rainer Schüll
Ausgelassen jubeln durften Robert Vavroch (rechts) und die Karoli Crocodiles über den kuriosen Heimsieg gegen Freising und den damit feststehenden Landesliga-Erhalt. −Foto: Rainer Schüll

Waldkirchen. Eine höchst kuriose Eishockey-Partie haben rund 150 Zuschauer – darunter auch Hannover-Anhänger vom Roman-Kondelik-Fanclub – in der Karolihalle erlebt. Die heimischen Crocodiles lagen im Landesliga-Abstiegsrunden-Match gegen Schlusslicht SE Freising schon mit 1:4 zurück, starteten in den letzten sieben Minuten aber noch eine furiose Aufholjagd und konnten das Blatt tatsächlich noch zum 5:4 wenden.

Trainer Roman Kondelik war fix und fertig: „Dieses Spiel hat mich sehr viele Nerven gekostet. Es war ein sehr schweres Match und ich bin überglücklich, dass wir das noch gedreht haben. Das ist halt Eishockey, da ist fast nichts unmöglich. Wir haben in den letzten Minuten Wille und Charakter gezeigt. Ich bin stolz auf unser Team. Ganz ehrlich, es ist sehr schwer, um den Nichtabstieg zu kämpfen. Ich habe so was in meiner ganzen Laufbahn so noch nie erlebt und hoffe, dass ich es auch nie mehr erleben muss.“ Am Ende durfte er durchschnaufen: Seine Cracks haben mit diesem Spektakel den Liga-Erhalt endgültig fix gemacht.

Landesliga-Erhalt ist in trockenen Tüchern. Dabei hatte aus Waldkirchener Sicht alles recht vielversprechend begonnen. Der ESV ging nach gut vier Minuten in Führung und war zunächst die klar bessere Mannschaft wäre. Allerdings wurden einmal mehr zahlreiche Chancen liegen gelassen. Das wussten die Domstädter zu nutzen, sie zogen bis zur 53. Minute auf 4:1 davon. „So steigen wir ab“, war von den geschockten Crocodiles-Fans schon zu vernehmen.

Aber dann drehten die Gastgeber auf und durften nach einem Dreierpack von Vladimir Skoda sowie einen Treffer von Robert Vavroch noch den Erfolg bejubeln. Coach Roman Kondelik hatte bereits im Vorfeld Umbruch beim ESV angekündigt: „In der nächsten Saison müssen mehr deutsche und jüngere Spieler beim ESV Waldkirchen spielen. Meine Mannschaft ist im Durchschnitt doch recht alt.“ Das hinderte sie freilich diesmal nicht, eine echte Willensleistung aufs Eis zu zaubern.

Am kommenden Freitag (20 Uhr) geht es zum punktgleichen Rivalen aus Selb, zum Abschluss der Runde gastiert am Sonntag, 8. März (17.30 Uhr), der EHC Bayreuth am Karoli.

Waldkirchen – Freising 5:4 (1:2, 0:1, 4:1)/Tore: 1:0 Robert Vavroch (4:02); 1:1 Simon Schorr (16:37); 1:2/1:3 Nolan Regen (18:43, 26:13); 1:4 Michael Seemüller (52:39); 2:4 Vladimir Skoda (53:30); 3:4 Vavroch (57:38); 4:4/5:4 Skoda (59:24, 59:51).

(Quelle) PNP Plus


Endspiel für die Crocodiles

Eishockey: Heimspiel gegen Schlusslicht Freising am Samstagabend

Waldkirchen. Jetzt zählt es für den Eishockey-Landesligisten ESV Waldkirchen. Mit einem Sieg im heutigen Heimspiel (Bully 19.30 Uhr) gegen den SE Freising können die Crocodiles praktisch den Deckel draufmachen auf diese Saison.

Acht Punkte haben die Waldkirchner vor dem direkten Duell Vorsprung auf die Black Bears, das Schlusslicht der Abstiegsrunde I. Allerdings haben die Domstädter zwei Partien weniger ausgetragen und können den Vorletzten Waldkirchen sogar aus eigener Kraft überholen – wenn sie heute Abend in der Karoli-Eishalle einen Dreier holen.

Soweit soll es freilich nicht kommen. „Ich bin mir sicher, dass wir gewinnen und mit dem Abstieg nichts zu tun haben“, sagt ESV-Trainer Roman Kondelik. Die Waldkirchner Puckjäger dürfen sich dabei auf zusätzliche Unterstützung freuen. Wie jedes Jahr zu einem Heimspiel reist heute Abend ein Bus mit Fans der Hannover Indians an. Die Niedersachsen wollen die Mannschaft ihres Ex-Torwarts Roman Kondelik lautstark anfeuern. Der blickt noch ein bisschen sorgenvoll auf das zurückliegende Wochenende zurück. Zwölf Gegentore und zwei Pleiten musste sein Team in den Duellen mit dem EV Pegnitz einstecken. „Wir waren in den entscheidenden Situationen das schlechtere Team und unsere Chancenverwertung war einfach zu schlecht“, analysiert der 47-jährige Tscheche schonungslos.

Heute Abend kann Kondelik nach eigener Aussage nur zwei Reihen aufs Eis schicken, weil mit Thomas Kremhelmer und David Vokaty zwei Stammspieler verletzt fehlen. Trotzdem ist ein Heimsieg Pflicht.

(Quelle) PNP Plus


Crocodiles zwei Mal chancenlos

Eishockey: 1:4 in Pegnitz folgt eine 2:8-Klatsche im Rückspiel daheim

Oft geklingelt hat es am Wochenende im Tor des ESV Waldkirchen, insgesamt musste Keeper Tobias Lienig (links) zwölf Gegentreffer schlucken und verlor deshalb zwei Mal nacheinander. −Foto: Rainer Schüll

Waldkirchen. Zwei Niederlagen und insgesamt zwölf Gegentore in zwei Partien gegen den EV Pegnitz hat es am Wochenende für den Eishockey-Landesligisten ESV Waldkirchen in der Abstiegsrunde gehagelt. Am Freitag unterlagen die Crocodiles in Pegnitz (1:4), gestern Abend im Heimspiel vor 150 Zuschauern gab es eine 2:8-Klatsche.

Durch die beiden Nullrunden rutschen die Waldkirchner sogar auf den vorletzten Platz der Tabelle der Abstiegsrunde 1 ab – es könnte also doch noch mal eng werden im Kampf um den Klassenerhalt. Schlusslicht Freising hat zwar acht Punkte weniger als der ESV, aber auch noch zwei Spiele mehr auszutragen.

Gegen Pegnitz war die Mannschaft von Trainer Roman Kondelik auf verlorenem Posten, die Gäste waren gestern schneller und zweikampfstärker und setzten sich hochverdient durch.

ESV Waldkirchen – EVC Pegnitz 1:8 (0:1, 0:4, 1:3) / Tore: 0:1 Roman Navarra (1.); 0:2 Marvin Watt (6.); 0:3 Navarra (10.); 1:3 Jan Bojer (20.); 1:4 Michal Plichta (26.); 1:5 , 1:6 Navarra (28., 31.); 1:7 Aleksandrs Kercs (32.); 2:7 Petr Zich (44.); 2:8 Kercs (47.).

Früher Rückstandin PegnitzBeim Hinspiel in Oberfranken gerieten die Waldkirchner früh in Rückstand (4. Minute) und lagen zur ersten Pause verdient mit 0:2 zurück. Zwar konnten sich die Gäste in der Folge vor 136 Zuschauern im Pegnitzer Freiluftstadion immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor spielen, aber bis auf eine Ausnahme – Ivo Kotaska traf zum zwischenzeitlichen 3:1 – fanden die Krokodile in EV-Goalie Maximilian Schmidt ihren Meister, so dass die Partie spätestens mit dem 4:1 (53.) entschieden war.− redEV Pegnitz – ESV Waldkirchen 4:1 (2:0, 1:1, 1:0) / Tore: 1:0 Leopold Trautmann (3.); 2:0 Paul Lindmeier (13.); 3:0 Aleksandrs Kercs (22.); 3:1 Ivo Kotaska (37.); 4:1 Eric Neumann (53.).

(Quelle) PNP Plus , Rainer Schüll


Waldkirchen trifft zwei Mal auf EV Pegnitz Waldkirchen. Eine Niederlage und prompt ist der Eishockey-Landesligist ESV Waldkirchen in der Tabelle der Abstiegsrunde I auf Rang 5 (von 7) abgerutscht und Edi Krutsch muss im Kampf um dem Klassenerhalt mahnend den Zeigefinger heben. Der ESV-Vorstand fordert von den Spielern in der letzten und entscheidenden Phase der Saison mehr Konzentration und Trainingsfleiß vor den beiden Duellen mit dem EV Pegnitz. Heute Abend (20 Uhr) sind die Crocodiles in Oberfranken zu Gast, am Sonntag kommen die Ice Dogs, die am vergangenen Wochenende sechs Punkte holten, nach Waldkirchen. Spielbeginn in der Karoli-Eishalle ist um 17.30 Uhr. Laut ESV stehen alle Spieler zur Verfügung und wollen in den beiden Partien mindestens drei Punkte einsammeln, um letzte Zweifel am Klassenerhalt zu beseitigen. Trainer Roman Kondelik baut Druck auf: „Meine Mannschaft ist fit und ich erwarte, dass die zwei Spiele gewonnen werden.“

(Quelle) PNP Plus


„Big points“ in Waldkirchen

Dominik Tobola gelingt bei 6:5-Erfolg der Chiefs ein lupenreiner Hattrick

Waldkirchen. Das waren die ersten „big points“ für die Trostberg Chiefs in der Abstiegsrunde der Eishockey-Landesliga. Mit dem 6:5-Überraschungserfolg beim ESV Waldkirchen haben sich die Trostberger in eine gute Ausgangslage in Sachen Klassenerhalt gebracht. Das Rumpfteam mit nur elf Feldspielern bot eine überragende Leistung und drehte einen zwischenzeitlichen 3:4-Rückstand nach 40 Minuten in einen nicht mehr geglaubten Sieg.

„Von den Chancen her war der Sieg hochverdient. Waldkirchen war noch gut bedient“, war Trostbergs kommissarischer Abteilungsleiter Johannes Käsmaier zufrieden. „Ich habe vorher gesagt, Disziplin, Wille und Kampf müssen stimmen und das war heute ausschlaggebend.“ Damit stehen die Chiefs mit zwölf Punkten bei noch vier ausstehenden Spielen gut da. Die nächste Möglichkeit für Zähler bot sich gestern Abend (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet) gegen den mitgefährdeten EV Pegnitz.
Die Gäste aus der Alzstadt boten den Crocodiles in der Karoli-Arena vor 150 Fans von Beginn an Paroli. Zunächst gerieten sie aber in Rückstand: Jan Bojer ließ die Hausherren jubeln. Aber bis zur Drittelpause drehten Nico Roßmanith und Dominik Moser den Rückstand, es ging mit einem 2:1 aus TSV-Sicht in die Kabine.

Anders lief es im zweiten Abschnitt: Die „Crocos“ stellten auf 4:3, nachdem sie in den letzten 120 Sekunden zweimal einnetzten. „Ungeschickt haben wir uns da verhalten“, urteilte Käsmaier. Das 3:4 resultierte aus einem Penalty: Stefan Feldner beging ein Foul am 45-jährigen Routinier Robert Vavroch, dabei hätte Goalie Max Kruck die Scheibe schon gehalten.

Doch im Schlussdrittel bekamen die Trostberger die zweite Luft und spielten sich in einen Rausch. „Man hat gesehen, dass bei unseren elf Feldspielern jeder für jeden kämpfte.“ Waldkirchen schickte fast nur mehr seine Kontigentspieler auf das Eis. „Aber wir haben auch körperlich dagegengehalten.“ Der überragende Dominik Tobola erzielte binnen neun Minuten einen blitzsauberen Hattrick, plötzlich stand es 6:4 für den Außenseiter, der nur noch einen Gegentreffer einstecken musste.

Mit einer Galavorstellung überzeugten Wayne Grapentine mit fünf Torvorlagen und Nico Roßmanith mit einem Doppelpack und drei Assists. Lange hat es in dieser Saison gedauert, aber die erste Last ist zunächst einmal abgefallen. „Ich habe den Stein plumpsen hören“, so ein erleichterter Abteilungschef.− tdDie StatistikESV Waldkirchen – TSV Trostberg 5:6 (1:2, 3:1, 1:3); 1:0 (7.) Bojer, 1:1 (10.) Roßmanith (Grapentine/Sporysch), 1:2 (20.) Moser (Grapentine/Roßmanith), 2:2 (27.) Bojer, 2:3 (34.) Roßmanith (Kimpel/Grapentine), 3:3 (39.) Holzfurtner, 4:3 (40.) Vavroch (Penalty), 4:4 (43.) Tobola (Grapentine/Roßmanith), 4:5 (49.) Tobola (Roßmanith/ Grapentine), 4:6 (52.) Tobola, 5:6 (55.) Skoda; Strafminuten: Waldkirchen 8, Trostberg 14; Zuschauer: 150.

(Quelle) PNP Plus


Tore wie am Fließband

Waldkirchen. Viertletztes Heimspiel in dieser Saison für den Eishockey-Landesligisten ESV Waldkirchen. Am heutigen Abend (Bully 19.30 Uhr) empfangen die Waldkirchner die Trostberg „Chiefs“ zum Rückspiel in der Karoli-Eishalle.

Nach der Hälfte der Spiele in der Abstiegsrunde liegen die Crocodiles auf Platz 2 und haben mit elf Punkten genügend Vorsprung auf den letzten Platz. Der Klassenerhalt ist schon so gut wie fix, die Mannschaft von Trainer Roman Kondelik kann ohne Druck aufspielen.

Vier von sechs Partien in der Abstiegsrunde gewannen die Karoli-Krokodile. Das liegt allen voran an Vladimir Skoda (Foto: Sven Kaiser). Der 36-jährige Tscheche schießt in dieser Saison Tore wie am Fließband (36 in 26 Spielen) und ist einer der Hauptgründe, warum der ESV Waldkirchen ins heutige Heimspiel als Favorit geht.

(Quelle) PNP Plus


Spieler nimmt Referee in Schwitzkasten

Eishockey: Trostberger Weberstetter rastet im Heimspiel gegen Waldkirchen (4:7) aus

Trostberg. Frustrierender hätte der Sonntagabend für die Trostberg Chiefs nicht laufen können: Sie verloren nicht nur das Spiel, sondern auch ihren offensivstärksten Verteidiger. Bei der 4:7 (1:2, 1:2, 2:3)-Niederlage gegen den ESV Waldkirchen in der Abstiegsrunde der Eishockey-Landesliga brannten Stefan Weber-stetter die Sicherungen durch. Der 30-Jährige – als Heißsporn bekannt, aber in dieser Saison bislang sehr diszipliniert unterwegs – erlaubte sich in der zweiten Drittelpause eine Tätlichkeit gegenüber dem Schiedsrichter und kassierte eine Matchstrafe.

Zu diesem Zeitpunkt war Weberstetter wegen eines Kniechecks bereits mit einer Fünf-plus-Spieldauerstrafe (26.) zum Duschen geschickt worden. Doch anstatt sich nach dieser sehr harten und umstrittenen Entscheidung in den Katakomben zu beruhigen, wartete er am Treppenabgang zu den Kabinen auf Schiedsrichter Maximilian Tschichoflos, wurde handgreiflich und schubste den Unparteiischen. In der offiziellen Meldung des Schiedsrichters heißt es wortwörtlich: „Auf dem Weg zur Kabine passte der Spieler die Schiedsrichter ab und nahm einen von ihnen in den Schwitzkasten.“ Weberstetter zog den Griff sogar noch enger und warf den Referee zu Boden. Eine Entgleisung, die die Schiedsrichter mit einer Matchstrafe ahndeten und die für den Übeltäter eine lange Sperre zur Folge haben wird.

Seiner Mannschaft erwies Stefan Weberstetter damit einen Bärendienst. Denn seine beiden Fünfminutenstrafen nutzten die Gäste zu insgesamt drei Treffern. Alles in allem erzielten die Gäste fünf Überzahltore.

Auch die Chiefs zeigten sich diesmal einigermaßen durchschlagskräftig in numerischer Überlegenheit: alle vier Tore der Hausherren fielen im Powerplay.

Doch hätte der TSV vor allem im Schlussdrittel noch mehr Kapital aus den vielen Zweiminutenstrafen des ESV Waldkirchen schlagen müssen. Da hatte das Team von Trainer Petr Zachar aber schon etwas die spielerische Linie und den Glauben an eine Wende verloren. Auch eine Folge der vielen Diskussionen rund um den Weberstetter-Eklat. So pfiffen Tschichoflos/Loseley das Schlussdrittel mit rund zehnminütiger Verspätung an, weil sie erst noch regeltechnische Rücksprache mit dem Eissportverband halten mussten. Nachdem sich der Übergriff auf den Schiedsrichter außerhalb des Spielgeschehens ereignet hatte, stellte sich die Frage, ob Weber-stetters persönliche Bestrafung auch auf die Uhr kommt, sprich eine weitere fünfminütige Trostberger Unterzahl zur Folge hat.

Die Antwort darauf fiel zu Ungunsten des TSV aus, und die nicht weniger als sechs tschechischen Legionäre des ESV Waldkirchen hatten wieder genug Platz auf dem Eis, um ihre technischen Fähigkeiten auszuspielen. Allen voran Vladimir Skoda, der insgesamt vier Mal einnetzte – seine Saisontore 33 bis 36. Sämtliche sieben Tore der Crocodiles, dazu acht der zehn Vorlagenpunkte gingen auf das Konto des Ausländer-Sextetts, das dem TSV Trostberg in Sachen Chancenverwertung eine Lehrstunde erteilte.

Von den Spielanteilen her waren die Chiefs mindestens ebenbürtig, doch vor dem Kasten des starken ESV-Keepers Tobias Lienig versagten ihnen immer wieder die Nerven.

So lief man ständig einem Rückstand hinterher. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich hatte beim Stand von 1:2 Stefan Weberstetter, doch sein Schuss aus spitzem Winkel landete in der 26. Minute an der Latte. Und das Unheil nahm seinen Lauf. Wenige Sekunden später ließ der TSV-Verteidiger gegen ESV-Stürmer Schreyer das Bein stehen. Eine klares Foul, das die Schiedsrichter zum Unmut der 330 Zuschauer als Kniecheck auslegten. Fünf plus Spieldauer lautete die drakonische Strafe. Weberstetter stürmte wutentbrannt in die Kabine. Dass er sie gut eine Viertelstunde später für seinen schweren Ausraster wieder verließ.

Den Abstiegskampf, der am kommenden Freitag und Sonntag mit den Spielen in Freising und gegen Selb in eine entscheidende Phase geht, bestreitet der TSV nun ohne seinen Spielmacher und drittbesten Scorer.

Wie die Sperre ausfällt, das hat nun der Verband zu entscheiden, ebenso wie die Wertung des am Freitag ausgefallenen Heimspiels gegen Bayreuth.− red

STATISTIKTrostberg Chiefs – ESV Waldkirchen 4:7 (1:2, 1:2, 2:3) / Tore: 0:1 Jan Bojer (10.); 0:2 David Vokaty (14.); 1:2 Mamontow (18.); 1:3, 1:4 Vladimir Skoda (30., 36.); 2:4 Wayne Grapentine (39.); 2:5, 2:6 Skoda (42., 44.); 3:6, 4:6 Roßmanith (45., 54.); 4:7 Robert Vavroch (58.). Strafminuten: TSV 16 plus 10 für Roßmanith plus 2 mal 25 für Weberstetter (Spieldauer wegen Kniecheck und Matchstrafe wegen Angriff auf Schiedsrichter), ESV 26 plus 10 für Schreyer; Zuschauer: 330.

(Quelle) PNP Plus


0:3 – dann drehen die Krokodile auf: Waldkirchen besiegt Vilshofener Wölfe nach Penaltyschießen

Crocodiles punkten in Vilshofen: Skoda-Penalty lässt Waldkirchen jubeln

Ivo Kotaska (links) und Tim Hirtreiter feiern den Sieg mit den ESV Waldkirchen Karoli Crocodiles. −Foto: Mike Sigl

Die Karoli Crocodiles gewannen am Freitagabend ein sehr spannendes Spiel bei den Vilshofener Wölfen mit 4:3 nach Penaltyschießen. Es waren 169 Zuschauer im Freiluftstadion.

Die Wölfe legten in den ersten fünf Minuten mit einen Torehagel los. Matthias Zillinger (1:31 Minute), Miroslav Vitovec (2:10) und Maximilian Artmann stellten früh auf 3:0 (4:27). Waldkirchens Roman Schreyer konnte im ersten Drittel noch den Anschlusstreffer zum 1:3 erzielen (19.). Das zweite Drittel blieb torlos.

 

Im dritten Drittel schaffte Johannes Holzfurtner ein unglaubliches Tor, als er aus dem Nichts draufhielt und traf – 2:3. Jetzt drängte der ESV auf den Ausgleich. Vladimir Skoda schaffte die Sensation: Bei 55:59 Minuten netzte er zum 3:3 ein. Es gab fünf Minuten Verlängerung, wo 3:3 gespielt wurde. Keine der Mannschaften konnte ein Tor erzielen. So kam es zum Penaltyschießen, wo Skoda als einziger den Puck ins Tor befördern konnte und Waldkirchen zum Sieg schoss. Am Sonntag spielen die Crocodiles in Trostberg.quelle(Heimatsport.de)


Stille Nacht, komische Nacht: Fanklubs boykottieren Derby zwischen Crocodiles und Wölfen

Keine Banner, kein Gesang: Dem sportlich spannenden Derby zwischen Waldkirchen (in gelb) und Vilshofen fehlte das Knistern in der Eissporthalle. Die Fanklubs beider Vereine waren dem Spiel ferngeblieben. −Fotos: Sven Kaiser / Rainer Schüll

Keine Banner, kein Gesang: Dem sportlich spannenden Derby zwischen Waldkirchen (in gelb) und Vilshofen fehlte das Knistern in der Eissporthalle. Die Fanklubs beider Vereine waren dem Spiel ferngeblieben. −Fotos: Sven Kaiser / Rainer Schüll

 

Der ESV Waldkirchen steuert weiter auf den Klassenerhalt in der Eishockey-Landesliga zu. Weil die Mannschaft von Trainer Roman Kondelik bereits am Freitagabend in Freising überzeugend gewann (9:3), wirkt sich die Niederlage vom Sonntagabend gegen Vilshofen (5:7) im Ranking der Abstiegsrunde nicht allzu sehr aus. Wehmütiger registrierten die anwesenden Fans die Tatsache, dass die Stimmung dem Eishockey-Kracher nicht ganz gerecht geworden war.

Immerhin war es das Duell Erster gegen Zweiter im Klassement der Abstiegsrunde, gewürzt mit der Vorgeschichte des Konflikts vor einem Monat und regionaler Rivalität: Das Heim-Derby der Karoli-Crocodiles gegen den ESC Vilshofem am Sonntag war von den Eishockey-Fans sehnsüchtig erwartet worden. Es geriet zum Stimmungs-Flop, während ein Jugendspiel zum großen Hit wurde.



Sie staunten nicht schlecht, die Young Crocodiles – und freuten sich narrisch. Denn eigentlich war die U11-Mannschaft des ESV Waldkirchen ja bloß die Vorband für die große Eishockey-Derby-Show am Abend zwischen ausgewachsenen Krokodilen und Vilshofener Wölfen. Das Drumherum beim Nachwuchs entsprach dann aber deutlich eher einem Derby als das vergleichsweise mucksmäuschenstille Spiel der Landesliga-Abstiegsrunde: Die Fanclubs aus Vilshofen und Waldkirchen („Viva los Crocos“) hatten sich nämlich verbandelt und die Jugend kräftig angefeuert, während sie dem echten Derby am Abend gemeinsam fernblieben.

Zum Haareraufen war der Auftritt der Karoli-Crocodiles eigentlich nicht. Dennoch war Petr Zich enttäuscht. Der Verteidiger hatte Waldkirchen mit seinem Tor zum 4:4 zwischenzeitlich zurück ins Spiel gebracht.

Zum Haareraufen war der Auftritt der Karoli-Crocodiles eigentlich nicht. Dennoch war Petr Zich enttäuscht. Der Verteidiger hatte Waldkirchen mit seinem Tor zum 4:4 zwischenzeitlich zurück ins Spiel gebracht.

Dem ESV Waldkirchen waren verschiedene Auflagen gemacht worden, nachdem die Fan-Gruppierungen beim letzten Duell in Vilshofen aneinandergeraten waren. Die Polizei sprach in einer Mitteilung davon, eine „Massenschlägerei“ verhindert zu haben. Daher die Auflagen. Die kosten Geld, offenbar war das nicht gleich machbar. Aus Rücksicht auf die Vereine solidarisierten sich dann die ausgerechnet jene Fans, die sich sonst nicht riechen können: Vilshofner würden nicht nach Waldkirchen kommen und umgekehrt. So war es zuerst ausgemacht, ehe dann ein Komplett-Boykott draus wurde. Dadurch war am Sonntag überproportional viel Polizeipräsenz zu sehen.

Zweimal wieder auf die Beine gekommen sind Jakob Sattler (Mitte) und seine Teamkollegen vom ESV Waldkirchen nach zwei Rückständen gegen Vilshofen. Ein drittes Mal war ihnen dieses Kunststück aber nicht möglich.

Zweimal wieder auf die Beine gekommen sind Jakob Sattler (Mitte) und seine Teamkollegen vom ESV Waldkirchen nach zwei Rückständen gegen Vilshofen. Ein drittes Mal war ihnen dieses Kunststück aber nicht möglich.

Obwohl die eingefleischtesten Fans dem Spiel fernblieben, waren am Sonntag 300 Zuschauer vor Ort und sahen eine spannende, aber eben stimmungsarme Partie. Vladimir Skoda schoss den ESV Mitte des ersten Drittels in Führung (11.), ehe Dominik Retzer das Spiel mit drei Treffern in Folge zugunsten der Gäste drehte (16., 19., 26.). Die Waldkirchner waren in dieser Phase nicht viel schlechter, scheiterten aber immer wieder am guten Vilshofener Torhüter Alexander Krenn.

Petr Zich (44.) brachte die Crocodiles auf 2:3 heran, Gegenspieler Andreas Toth stellte den Zwei-Tore-Abstand aber schnell wieder her (46.). Die Heimmannschaft ließ aber nicht ab und stellte auf 4:4 – Niklas Mayerhauser (48.) und Jan Bojer (50.) trafen. Nach einer Disziplinarstrafe gegen Mario Pichler gingen die Gäste erneut in Führung (Maxi Artmann, 53.) und gaben diese bis zum Schluss nich mehr her. Matthias Zillinger erhöhte zweieinhalb Minuten vor der Schlusssirene auf 6:4 für Vilshofen, Vladimir Skoda brachte Waldkirchen nochmals ran (59.). Mit dem 7:5 für die Wölfe machte Joachim Neupert 34 Sekunden vor Schluss endgültig den Deckel drauf mit einem emty net Goal.(Quelle: Heimatsport)

 


 


 

 


 

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