Weinzierl Comeback

400 Fans, Weinzierl-Comeback und überragende Vokaty und Riebel: „Crocodiles“ beißen die Löwen weg – Halbfinale gegen Aich

 

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Der ESV Waldkirchen hat das Playoff-Viertelfinale gegen den EHC Waldkraiburg 1b überstanden und damit zwei Chancen, den Aufstieg perfekt zu machen! Denn: Drei der vier Halbfinalisten qualifizieren sich für die Eishockey-Landesliga!

Am Freitagabend setzten sich die Waldkirchner vor 400 Zuschauern in der Karoli-Eishalle dank eines überragenden David Vokaty (ein Tor, drei Assists) und des Dreifachtorschützen Moritz Riebel im Entscheidungsspiel der „best of three“-Serie gegen Waldkraiburg souverän mit 6:3 (2:0, 2:1, 2:2) durch. Im ersten Halbfinale erwartet das Team um Spielertrainer Thomas Kremhelmer am Sonntag (17.30 Uhr in Waldkirchen) den EV Aich, der am Freitag den EHC Bayreuth mit 5:2 bezwang.

Begonnen hatte der Abend für die Fans der „Crocos“ mit einer Überraschung: Im Kader stand der ehemalige Spielertrainer Markus Schatz-Weinzierl, der vor einem Jahr seine Karriere beendet hatte. Die Vereinsverantwortlichen um Edi Krutsch überredeten Schatz-Weinzierl zum Blitz-Comeback, nachdem am Freitagabend Roman Schreyer gesperrt war. Schatz-Weinzierls Aushilfsdienst war eine einmalige Sache, wie Krutsch der PNP erzählte. Gegen Aich am Sonntag wird Schreyer wieder die dritte Reihe der Waldkirchner Puckjäger komplettieren.

Zwei von vier Schritten Richtung Landesliga haben die Karoli-Krokodile nun gemacht. Sollten sie auch gegen Aich zwei Partien gewinnen, stünde die Kremhelmer-Truppe im Finale um die Bezirksliga-Meisterschaft (gegen den Sieger ESC Geretsried/SG Lindenberg) und als Aufsteiger fest. Sollte der ESV in der Serie „best of three“ an Aich scheitern, bleibt eine weitere Runde um den dritten Aufstiegsplatz gegen den Verlierer aus dem Duell Geretsried/Lindenberg.

ESV Waldkirchen – EHC Waldkraiburg 1b 6:3 (2:0, 2:1, 2:2) / Tore: 1:0 Jakub Pekarek (6.); 2:0 Moritz Riebl (13.); 3:0 Niklas Mayrhauser (29.); 3:1 Sebastian Mair unter den Eggen (31.); 4:1 David Vokaty (35.); 5:1, 6;1 Riebel (41., 49.); 6:2 Tim Ludwig (52.); 6:3 Jan Loboda (60.).

quelle: Heimatsport