Crocodiles werden immer stärker

Crocodiles werden immer stärker

Eishockey: Auf 3:2 in Vilshofen folgt Kantersieg gegen Bayreuth – Gäste-Fans dürfen nicht ins Eisstadion

 

Torjubel: Zweifachtorschütze Ivo Kotaska (Mitte) bejubelt den Führungstreffer der Crocodiles zum zwischenzeitlichen 2:1 im Heimspiel der Crocodiles gegen den EHC Bayreuth. Am Ende setzten sich die Gastgeber vor 130 Zuschauern hochverdient mit 6:1 durch. −Foto: Rainer Schüll

Waldkirchen. Jetzt sind sie aber richtig in Form die Waldkirchner Krokodile. Die Mannschaft von Trainer Roman Kondelik hat in der Eishockey-Landesliga nun vier Mal in Serie gewonnen, am Wochenende bissen die Crocodiles zunächst vor mehr als 300 Zuschauern in Vilshofen zu (3:2), gestern Abend gewann der ESV auch sein Heimspiel gegen den EHC Bayreuth vor 130 Fans mit 6:1 (1:1, 5:0, 0:0) – in überzeugender Manier.

Eine Schneiderfahrt war es für die Gäste aus Oberfranken in jedem Fall. Allen voran für die 55 mitgereisten Fans. Die durften nämlich nicht mal ins Eisstadion am Karoli, wurden von der Polizei ausgesperrt. Nach ersten Informationen waren Bayreuther Anhänger zu betrunken und verweigerten eine Ausweiskontrolle. Als Konsequenz darauf wurde ihnen der Zutritt in die Eishalle verwehrt.

Von ihrer Mannschaft war allerdings in den 60 Spielminuten ohnehin nicht viel zu sehen. Die Oberfranken gingen zwar zunächst in Führung, aber die Crocodiles lieferten eine ganz starke Leistung ab. Insbesondere Robert Vavroch und Ivo Kotaska wirbelten auf dem Eis. In den zweiten 20 Minuten zauberten die Waldkirchner regelrecht auf, sorgten mit fünf Treffern für eine Vorentscheidung und konnten das Duell im Schlussdrittel ausklingen lassen.

ESV Waldkirchen – EHC Bayreuth 6:1 / Tore: 0:1 Marco Zimmer (4.); 1:1 Vladimir Skoda (16.); 2:1 Ivo Kotaska (28:); 3:1 Roman Schreyer (29.); 4:1 Manuel Fastenmeier (30.); 5:1 Robert Vavroch (36.); 6:1 Kotaska (38.).

Beim Auswärtsspiel in Vilshofen hatte am Freitagabend einmal mehr Crocodiles-Goalie Tobias Lienig erheblichen Anteil am Sieg des ESV. In einem wenig unterhaltsamen Derby im Vilshofener Freiluftsaison entschärfte er mehrere Schüsse der Wölfe, einzig gegen Joachim Neupert (32.) und Matthias Zillinger (36.) konnte er nichts ausrichten. Mit zunehmender Spieldauer gewann das Spiel nicht an Klasse, aber an Spannung. Die Vilshofener drehten die Führung von Krokodile-Torjäger Vladimir Skoda (9.) im zweiten Drittel, ehe die Gäste in den Schlussminuten abermals in Führung gingen. Erst glich Roman Schreyer zum 2:2 aus (53.), dann gelang Neuzugang Jan Boyer nur 41 Sekunden später und wie schon bei seinem ersten Spiel für den ESV Waldkirchen ein Treffer – bzw. das Siegtor zum 2:3 (54.). Unterm Strich gewannen die Waldkirchner dieses Nachbarduell, weil die Gastgeber aus deutlich mehr Überzahlsituationen (Strafzeiten aus Sicht der Wölfe 4:12) nicht nutzen konnten.

Quelle (PNP Plus)