Auf – und Abstiegsrunden

-Auf- und Abstiegsrunden: So geht es im Eishockey nach dem Vorrundenfinale weiter

Mit Zuversicht blickt der ESV Waldkirchen um Torwart Tobias Lienig der am 10. Januar beginnenden Abstiegsrunde in der Landesliga entgegen. Die Crocodiles, die am Sonntag, 18 Uhr, ihr Vorrundenfinale in Dingolfing bestreiten, gewannen zuletzt sechs Mal in Serie. −Foto: D. Fischer/stock4press

Im bayerischen Eishockey werden an diesem Wochenende die letzten Tickets für Auf- und Abstiegsrunden vergeben. Ab 10. Januar wird es für die meisten Puckjäger der Region ernst in dieser Saison. Ein Ausblick.

BayernligaDie EHF Passau spielen bislang eine sehr ordentliche Saison und werden die Vorrunde mindestens auf Platz 4 beenden. Das steht vor dem abschließenden Vorrundenspiel beim EHC Königsbrunn (Sonntag, 18Uhr) fest – das Ticket für die Verzahnungsrunde zur Oberliga Süd haben sie somit in der Tasche und ihre Fans dürfen weiter vom Aufstieg bzw. der Rückkehr in die Oberliga Süd träumen.
Aufstieg: Acht Mannschaften spielen ab 10. Januar (bis 1. März) eine Einfachrunde. Die besten sechs Teams davon qualifizieren sich für die Playoffs (ab 13. März). Im Modus „best of 3“ (Viertelfinale) und „best of 5“ (Halbfinale) werden zwei Aufsteiger ausgespielt. Teilnehmer: EHF Passau, TEV Miesbach, EHC Waldkraiburg, EHC Klostersee und Höchstädter EC. Die Entscheidung über drei weitere Qualifikanten fällt an diesem Wochenende.
Abstieg: Der EHC Bad Kissingen hat seine Mannschaft während der Saison zurückgezogen und steht als erster Absteiger fest. Sieben Bayernligisten (Plätze 7 bis 13) ermitteln nur einen weiteren Absteiger. Zunächst in einer Zwischenrunde (10. Januar bis 1.März), wobei die beiden besten Teams davon die Pre Playoffs erreichen und den Sprung ins Viertelfinale schaffen könnten (siehe Aufstiegsrunde). In den Playdowns duellieren sich hingegen die beiden schlechtesten Teams der Zwischenrunde, die in einer Serie „best of 5“ den Absteiger ausspielen.

LandesligaVon den drei niederbayerischen Landesligisten in Gruppe 1 hat sich der EV Dingolfing für die Aufstiegsrunde qualifiziert und müssen der ESV Waldkirchen und der ESC Vilshofen gegen den Abstieg spielen.
Aufstieg: Insgesamt acht Mannschaften ermitteln in der Aufstiegsrunde – 10. Januar bis 1. März – zwei sportliche Aufsteiger. Qualifiziert: ESC Haßfurt, ERSC Amberg, EV Dingolfing, EV Moosburg (alle Gruppe 1), VfE Ulm/Neu-Ulm, ESV Buchloe, ESC Kempten, EHC Bad Aibling (alle Gruppe 2). Zunächst treten diese Vereine in einer Einfachrunde gegeneinander an, die besten vier Mannschaften qualifizieren sich für die Playoffs (ab 6. März) und rittern in einer Serie „Best of 3“ um zwei Plätze in der Bayernliga.
Abstieg: Aus zwei Landesliga-Gruppen muss jeweils ein Team absteigen. Waldkirchen und Vilshofen treffen dabei von Freitag, 10. Januar, bis 8. März auf fünf Klubs: EV Pegnitz, EHC Bayreuth, VER Selb 1b, SE Freising und TSV Trostberg. Nur der Letzte dieser Staffel steigt ab.

BezirksligaDie Vorrunden der vier Bezirksliga-Gruppen dauern bis 16. Februar an. Als Spitzenreiter der Staffel 1 hat der ERC Regen gute Chancen, an der anschließenden Aufstiegsrunde teilzunehmen. Diese erreichen die jeweils beiden Gruppenbesten. Acht Mannschaften spielen ab 21. Februar im Modus „best of 3“ den bayerischen Meister und zwei Landesliga-Plätze aus. Die beiden Aufsteiger sollten spätestens am Sonntag, 8. März feststehen.− mid (Quelle: Heimatsport.de)