11:5-Tor-Spektakel im Derby am Karoli: Waldkirchen schießt auch die Regener Dragons ab……

„Die Nummer 1 im Wald sind wir!“, skandierten die Waldkirchner Fans schon vor dem Bayerwald-Derby in der heimischen Karoli-Eishalle – und sie sollten Recht behalten. Mit 11:5 (3:0, 5:2; 3:3) hat der ESV Waldkirchen gestern Abend seine Gäste vom ERC Regen vor rund 250 Zuschauern vom Eis gefegt und damit Platz 1 in der Tabelle der Eishockey-Bezirksliga Gruppe 1 verteidigt.

Zunächst sah es so aus, als könnten die „Red Dragons“ aus Regen den „Crocodiles“ Paroli bieten, doch aus der starken Anfangsphase konnten die Gäste nichts Zählbares mitnehmen. Stattdessen war es das Heimteam, das gleich mit dem ersten Torschuss durch Benjamin Barz in Führung ging (5. Minute). Damit war der Bann gebrochen und das muntere Scheibenschießen nahm seinen Lauf. David Vokaty ließ die Tore zwei und drei für die Heimmannschaft folgen (7. und 15.) Beiden Treffern ging ein eklatanter Puckverlust der Regener direkt vor ihrem Tor voraus.

Zehn Minuten konnte der ERC in der Folge durchatmen, ehe Waldkirchen eine Überzahlsituation nutzte und aus dem Gedränge heraus – in Person von Benjamin Barz – das 4:0 erzielte (25.). Schon zwei Minuten später: Wieder Powerplay für Waldkirchen – und wieder ein Treffer. Diesmal war es Roman Schreyer, der den Puck im Regener Kasten unterbrachte. 5:0 nach 27 Minuten und spätestens jetzt wurden bei den „Drachen“ Erinnerungen an die 2:10-Schmach aus dem Hinspiel geweckt.

Zu Beginn des zweiten Drittels durften dann aber auch die Gäste-Fans jubeln. Michael Hofmeister erzielte den 1:5-Anschluss. Was folgte, war ein offener Schlagabtausch: 6:1 für Waldkirchen durch Roman Schreyer (34.), 6:2 für Regen durch Filip Fencl (35.), 7:2 und 8:2 für Waldkirchen durch Spielertrainer Thomas Kremhelmer (38.) und Mario Pichler (40.). Allerspätestens jetzt war das Spiel entschieden, auch wenn die Teams weiter Lust auf Tore hatten. Für Regen Jan Nemec (47.) und Fencl (50.); für Waldkirchen Barz (54.) und Schreyer (55.). Das Torfestival beendet haben schließlich Nemec für Regen (57.) und Ingo Schwarz für die Gastgeber.− aju